Fundtierunterkunft 38820 Halberstadt Spiegelsberge 4

Tägliche Öffnungszeiten

Montag bis Freitag

8.00 - 11.00 Uhr

13.30 - 15.30 Uhr

Gemeinsam Gutes tun

Generalanzeiger Halberstadt, 17.7.22016

Gemeinsam Gutes tun



"Wieder ein Stück mehr" freuen sich die Schatzmeisterin Karin Hager (mitte) des Tierschutzvereins Halberstadt und der Mitarbeiter im Katzenhaus Detlev Köcheler (links), der den Zaun hingebaut hat, und beide bedanken sich sich bei Herrn Jens Föllner (rechts) für die Zaun-Spende von REWE Jens Föllner oHG, dem Markt in der Klusstraße in Halberstadt. In dem Markt hängt ein Briefkasten, in den REWE-Kunden ihren Flaschenpfandbon einwerfen können, um gemeinsam Gutes zu tun. Das Geld wird dann zur Unterstützung gemeinnütziger Einrichtungen verwendet. Diesmal wurde mit dem Geld das Katzenhaus in der Fundtierunterkunft unterstützt, das einen kleinen Zaun brauchte für Mitteilungen an die Besucher, z.B. für den Aushang von Fundtierlisten.

Der neue Zaun macht es möglich, dass man jetzt nicht nur am Rathaus Halberstadt unter Bekanntmachungen jeden Dienstag die wöchentliche Fundtierliste lesen kann, sondern auch direkt am KATZENHAUS. Wer also auf der Suche nach seinem entlaufenen Hund oder seiner Katze ist oder aber einem Viebeiner ein neues Zuhause geben will, kann sich vor Ort kundig machen und dann von den Mitarbeitern Einzelheiten erfahren.


Der Tierschutzverein sagt noch einmal herzlichen Dank an die REWE-Kunden und an Herrn Föllner für die beiden Zaunfelder.


Pfandautomat

TSV und Tierisch, tierisch am 1. Juni aus Halberstadt

Am Mittwoch, den 1. Juni, kommt im MDR um 19.45 Uhr die beliebte Sendung "Tierisch, tierisch" aus Halberstadt. Der Tierschutzverein hofft auf viele Zuschauer und viele Interessenten für seine Tiere in der Fundtierunterkunft. Auch auf der Internetseite des MDR sind ab dem 1. Juni Halberstädter Fundtiere zu finden, die sich ein schönes Zuhause wünschen.


Uta Bresan und Andrea Hübner vor den Dreharbeiten, sie stellen Noah und Merlin im Doppelpack vor.

Uta Bresan und Christine Klinger vor den Dreharbeiten, gleich wird Kater Ole vorgestellt.

Noah und Merlin suchen ein schönes Zuhause zu zweit als Wohnungskatzen mit Balkon

Unsere Miezi ist auch in der Sendung
Fotos W. Hammer

Maxi

Sie ist jetzt 12 Jahre alt und eine ruhige und sehr liebenswerte Katze, glänzend schwarz mit einem weißen Unterfell, geimpft, gechipt und kastriert.
Sie war eine scheue, 2 Jahre alte kleine Fundkatze, als sie 2006 als Einzelkatze an eine ältere Dame mit einer geräumigen Wohnung vermittelt wurde. Beide hatten eine innige Beziehung und eine sehr glückliche Zeit miteinander. Bei Fremden blieb Maxi zurückhaltend, doch sie mochte ihre Betreuer in der Katzenpension, wenn Frauchen im Urlaub war.
10 Jahre später, im Januar 2016, stand Maxi traurig vor dem Katzenhaus, ihr Frauchen war überraschend gestorben. Was nun? Glücklicherweise meldete sich die Katzenpension und Maxi durfte dort vorübergehend einziehen. Nun sitzt Maxi schon ein halbes Jahr in der Pension auf einem Einzelplatz. Nach etwa 5 Wochen kam sie dort ihrem Betreuer auf den Schoß, jetzt beantwortet sie jedes Streicheln mit einem dankbaren MIAU. Auch am Spielen hat sie Spaß.

Der Tierschutzverein sucht nach lieben Katzenmenschen, die Maxi ein gutes Zuhause als Einzelkatze geben. Eine schöne Wohnung mit katzensicherem sonnigen Balkon, Zuwendung und Zeit für die Eingewöhnung, das wünscht sich unsere Maxi.

Katzenmenschen wissen, dass es oft die schon etwas älteren Tiere sind, die das Leben bereichern. Maxi hofft auf so einen Katzenmenschen.


Fotos W. Hammer

Schulung für Bundesfreiwillige

"Tierschutz mit Herz" war das Thema am 12. April 2016 für 18 Bundesfreiwillige aus dem Landkreis Harz, die an einer Schulung als Pädagogische Begleitung für Bundesfreiwillige im AWZ Halberstadt teilgenommen hatten. Referentin war die Vorsitzende des Tierschutzvereins Halberstadt, Waltraud Hammer. Nach dem theoretischen Teil stand ein Besuch des Katzenhauses auf dem Programm, so dass sich die Bundesfreiwilligen von dem aktiven Tierschutz mit Herz und Verstand in Halberstadt überzeugen konnten.


Fotos W. Hammer

Projekttag " Wir helfen den Tieren"

Am 8. April war es wieder so weit. Wie in den vergangenen Jahren kamen auch 2016 die Hortkinder der Klassen 2 a und 2 b der Anne Frank Schule in die Halberstädter Fundtierunterkunft mit Geschenken für die Tiere, die sie selber gar nicht schleppen konnten. Ihr Schuldirektor Tobias Marx, die Erzieherinnen Betina Kugler und Bettina Prause halfen ihnen beim Tragen. Mitgebracht hatten sie Futter für Hunde und Katzen, Decken, Spielzeug, sogar einen Hamsterkäfig, und viel gute Laune. Begrüßt wurden sie von dem Bundesfreiwilligen Frank Laßmann und Waltraud Hammer aus dem Katzenhaus, von dem stellvertretenden Tiergartenleiter Michael Bussenius und seinem Assistenten Aurel Nazeraj, und natürlich von Pony Poncho, dem Patentier der Schule. Poncho freute sich über eine Sondermahlzeit Mohrrüben, eine jährliche Zuwendung und ganz viele Streicheleinheiten. Eine besondere Überraschung war die große Geldspende von 180 Euro für das Hundehaus und 180 Euro für das Katzenhaus. Betina Kugler hatte einen Trödelmarkt organisiert, Silke Lippmann hatte wieder Kuchen gebacken, alles wurde von den Kindern auf dem Schulhof gegen Spenden für die Fundtiere abgegeben. Eltern und Lehrer hatten die Kinder bei ihrer Spendensammlung unterstützt, Leo Kassebaum und Anita Fritz aus der 4 a hatten sogar mit einer Spendenbüchse in der Schule bei allen Lehrern und auch bei Eltern gesammelt. Mit dem Projekt " Wir helfen den Tieren" möchte die Anne Frank Schule den Kindern Verantwortung für Tiere nahe bringen. Der Tierschutzverein Halberstadt bedankt sich sehr für dieses Projekt und für den Besuch, der für die Projektleiter Betina Kugler und Bettina Prause eine Herzensangelegenheit ist.


Foto mit Pony Poncho 23 Hortkinder aus der Anne Frank Schule zum Projekttag " Wir helfen den Tieren" in der Fundtierunterkunft. An ihrer Seite Tobias Marx, Betina Kugler, Frank Laßmann, Bettina Prause ( hinten von links nach rechts) und Michael Bussenius mit Pony Poncho und Aurel Nazeraj (rechts vorn).




Fotos W. Hammer

Eine Überdachung mit Windschutz - ein heimlicher Wunsch seit 6 Jahren !

Schon seit der Inbetriebnahme der Quarantänestation wünscht sich der Tierschutzverein für deren Tür eine kleine Überdachung mit einem Windschutz. Jetzt ging dieser Wunsch in Erfüllung. Ein großes Dankeschön an die Firma Bördeglas in Seehausen, an unser Ehrenmitglied Günter Egli und an den Monteur Tobias Buchwald.
Niemand muss ab jetzt vor der Tür im Regen stehen....



Danke an die tierfreundlichen Lehrmann Kunden !

Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. bedankt sich sehr herzlich bei den Kunden der beiden Halberstädter Filialen der Firma Christian Lehrmann Zeitschriften/Lotto Holzmarkt 7 und Quedlinburger Landstraße 14, sowie bei den Kunden der Filiale in Osterwieck, Bahnhofstraße 6, für Spenden in Höhe von 501,70 Euro in den dort aufgestellten Spendenboxen „Katzenjammer muss nicht sein“

Ohne die finanzielle Unterstützung von Tierfreunden wäre die Tierschutzarbeit in Halberstadt nicht möglich. Mit diesen Spenden kann der Tierschutzverein einen Teil der nötigen Futterkosten bezahlen und kann Fundkatzen impfen und kastrieren lassen, um ihnen danach ein neues Zuhause zu suchen.

Familie Lehrmann übergab die Spenden am 30. März 2016 an das Vorstandsmitglied des Tierschutzvereins, Karin Hager



Bitte helfen Sie mit bei der Suche

Der Tierschutzverein Halberstadt sucht nach seiner Katze Betty, die auf den Namen Paula hört. Die kleine Schildpattkatze mit der auffälligen Zeichnung ist jetzt vier Monate alt, sie wurde Mitte November nach Blankenburg in den Hohen Weg vermittelt. In der Woche zum 21. Februar ist sie dort verschwunden. Die Auskünfte dazu sind unklar.

Die Katze hat die Chip-Nummer 27 6098 1060 56 489 DEU. Jeder Tierarzt kann die Nummer lesen.

Der Tierschutzverein macht sich große Sorgen um die Katze und bittet alle Tierfreunde in Blankenburg, Wernigerode und Halberstadt um Hilfe bei der Suche nach ihr. Der Finder bekommt für ihre Rückgabe an den Tierschutzverein eine Belohnung.
Telefon Katzenhaus Halberstadt mit AB : 03941/595 4390.



Pressemeldung Vom 01.03.2016

Sachsen-Anhalt: Verschärftes Hundegesetz tritt in Kraft
Deutscher Tierschutzbund kritisiert Festhalten an veralteter Rasseliste

In Sachsen-Anhalt tritt heute das überarbeitete Gesetz zur Vorsorge gegen die von Hunden ausgehenden Gefahren, kurz Hundegesetz, in Kraft. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert, dass das Land weiter an der Rasseliste festhält, obwohl weder statistische Erhebungen noch wissenschaftliche Studien eine pauschale Sonderbehandlung dieser Hunderassen begründen. Da aggressives Verhalten vielmehr durch Haltung und Umgang bedingt wird, würde ein verpflichtender Sachkundenachweis, wie ihn die Tierschützer fordern, viel eher der Gefahrenprävention dienen. Die Verschärfung des Hundegesetzes in Sachsen-Anhalt legt zusätzlich zu den üblichen Sonderregelungen für die dort aufgeführten Rassen und deren Kreuzungen ein Zucht- und Handelsverbot fest. Betroffen sind die Rassen American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bull, Bullterrier und Pittbull. Die Tierschützer befürchten, dass durch Beschlagnahmungen und Abgaben zunehmend mehr „Listenhunde“ in den Tierheimen landen und deren Einschätzung als „Gefahrhund“ die Vermittlung erheblich erschwert.

„Dass die bestehenden Sonderregelungen für Hunde bestimmter Rassezugehörigkeit wider besseres Wissen fortbestehen, ist kaum zu glauben. Bedauerlich, dass Sachsen-Anhalt bei der Überarbeitung nicht Niedersachsen und Schleswig-Holstein zum Vorbild genommen hat. Nun zusätzlich auch das Züchten und den Handel mit bestimmten Rassen zu verbieten, ist ein Skandal“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Erneut nimmt Sachsen-Anhalt eine unbegründete, willkürliche Einstufung vor - allein aufgrund einer Annahme, die aus wissenschaftlicher Sicht nicht gerechtfertigt ist. Die Leidtragenden sind in dem Fall sowohl die Hunde als auch die Tierheime, die die Folgen der Gesetzgebung zu ertragen haben. Denn wer, wenn nicht die Tierheime werden zur Aufnahme und Versorgung dieser Hunde herangezogen.“

Tierheime in Bedrängnis Die Einstufung der Tiere als gefährlich allein auf deren äußeren Erscheinungsbild hat Folgen für die betreffenden Hunde, für ihre Halter und für die Tierheime. Aufgrund des Hundegesetzes landeten viele der betroffenen Hunde im Tierheim, sei es weil dies behördlich angeordnet wurde oder der Halter sie dort selbst wegen der erschwerten Haltungsbedingungen abgab. In Sachsen-Anhalt werden die Tierschutzvereine und Tierheime durch die zusätzliche Verschärfung des Gesetzes in noch schwerere Bedrängnis geraten. In Zukunft wird es für die vielen betroffenen, meist freundlichen und völlig harmlosen Hunde noch weniger Chancen auf eine Vermittlung in ein neues Zuhause geben. Im Schlimmsten Fall müssen die Tierheime die Hunde bis zu ihrem Lebensende betreuen und die für die Haltung anfallenden Kosten tragen.

Rasselisten wissenschaftlich nicht haltbar Belege dafür, dass von bestimmten Hunderassen eine erhöhte Gefahr ausgeht, gibt es nicht. Stattdessen zeigen wissenschaftliche Studien, dass im Einzelfall über die Gefährlichkeit eines Tiers entschieden werden muss. Dass durch die Einführung von Rasselisten weniger Beißvorfälle zu verzeichnen sind, ist ebenfalls statistisch nicht belegt. Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben sich bereits am aktuellen Wissensstand orientiert und ihre Rasselisten wieder abgeschafft. Statt an der Rasse, liegt es an der Aufzucht, der Haltung und dem Umgang, ob ein Tier aggressiv wird oder nicht.


Ethikunterricht in der Fundtierunterkunft
Tierschutz zum Anfassen


Es war eine Überraschung, dass die Schüler der 6. Klassen aus dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium, die bei Frau Jirka einen Ethikkurs belegt haben und sich in diesem Jahr mit Tieren und mit Natur und Umwelt beschäftigen, sich über aktiven Tierschutz in Halberstadt informieren wollten und sich den Besuch im Katzenhaus am 25. Januar selbst organisiert hatten.
Im Gepäck hatten sie Tierfutter und eine Spende von 60.- Euro für Tierarztkosten, um den Tieren etwas Gutes zu tun. Für die Schüler und ihre Lehrerin war es an diesem Tag "Tierschutz zum Anfassen". Nachdem sie von Waltraud Hammer über die täglichen Aufgaben in der Fundtierunterkunft informiert worden waren, konnten sie die Samtpfoten im Freigehege Katzenhaus hautnah erleben und erfahren, dass die Achtung vor dem Leben der Tiere hier zu den ethischen Grundsätzen gehört.

Der Tierschutzverein bedankt sich für den Besuch der jungen und engagierten Tierfreunde aus dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium und würde sich freuen, wenn er nicht der letzte wäre. Noch gibt es keine Jugendgruppe im Halberstädter Tierschutzverein, die eigene Projekte zum Schutz von Tieren mit Herz und Verstand entwickelt.




Fotos: Tierschutzverein



107,4 kg Tierfutter bei der Spenden-Aktion Fitness für Futter in der Sport Factory!

Im Dezember des abgelaufenen Jahres sammelte die Sport Factory Halberstadt wieder Tierfutter für den Tierschutzverein Halberstadt e.V. Das Futter kam den Tieren in der Fundtierunterkunft Halberstadt zugute. Hunde und Katzen und ihre Betreuer freuen sich über das schöne Futter und bedanken sich dafür bei den Tier- und Sportfreunden. Futterspenden sind immer sehr willkommen.
Diese Aktion liegt dem gesamten Team der Sport Factory sehr am Herzen. „ Auch im letzten Jahr waren wir begeistert, wieviel Futter für die Tiere zusammenkam. Uns geht es doch gut, warum nicht auch an die Tiere denken, die auf unsere Fürsorge angewiesen sind “, so Bereichsleiter Marcel Zeißig. Bei einer Spende von 2 Kilo Tierfutter, egal ob für Hund oder Katze, sponserte die Sport Factory als Dankeschön jedem Spender eine Woche Fitness gratis, maximal 4 Wochen bei 8 Kilo Futter. Die Fitnesswochen, inklusive Trainingseinweisung und Nutzung des kompletten Wellnessbereichs, sowie Badminton und Squash, konnten vom Spender selbst eingelöst oder an eine andere Person übertragen werden.
Das Team von der Sport Factory und der Tierschutzverein bedanken sich bei allen Spendern, die bei der Aktion „Fitness für Futter“ mitgemacht haben. Insgesamt sind 107,4 kg Tierfutter, mehrheitlich Trockenfutter, bis zum 20. Dezember zusammengekommen. Die Futterspenden wurden am 23.12.2015 von Herrn Michael Bussenius, stellvertretender Leiter des Tiergartens Halberstadt und Chef vom Hundehaus in der Fundtierunterkunft, aus der Sport Factory Halberstadt abgeholt und an die Hunde und Katzen verteilt.




Der Tierschutzverein Halberstadt sucht wieder Bundesfreiwillige über 25

Wer Bundesfreiwilliger im Katzenhaus des Tierschutzvereins werden möchte, sollte sich sofort telefonisch im Katzenhaus auf der Nummer 03941/5954390 oder auf 0170/ 8341048 melden.
Ab dem 12. Januar 2016 können für Freiwillige, die zum Dienstbeginn das 25. Lebensjahr vollendet haben, Vereinbarungen für die Monate März und Mai 2016 geschlossen werden.
Vorstand Tierschutzverein Halberstadt e.V.

Rückrufnummer
Hammer 03941/25384


Spende aus dem Verkaufserlös des Halberstädter Adventskalenders ging auch an den Tierschutzverein



Der Tierschutzverein bedankt sich bei Ronald Göttel für den schönen Adventskalender und freut sich über 200.- Euro, die er für Tierarztkosten verwenden wird.

Foto:Aufstellen zum Gruppenfoto
Dritte von links, in der ersten Reihe, Schatzmeisterin Karin Hager nach der offiziellen Scheckübergabe am 16. Dezember im Halberstädter Rathaus

Foto: Hammer


Firmenjubiläum mit Spendenaktion



(pm) Bei Mayer´s MARKENSCHUHE gab es in diesem Herbst zum 25jährigen Firmenbestehen eine besondere Spendenaktion. Durch den Verkauf von modischen Charity-Taschen wurde Geld für gute Zwecke gesammelt. Der Erlös dieser Spendenaktion ging an Kindertagesstätten, an Projekte für kranke oder behinderte Kinder, an Projekte zur Unterstützung von Familien, an Ti
erschutzvereine und Tierheime, sowie an andere soziale Projekte mit regionalem Bezug. Jede Filiale vor Ort hat sich einen Empfänger ausgesucht. Die Filiale von Mayer´s MARKENSCHUHE in Halberstadt spendet ihren Beitrag von 1.000,00 Euro an die Fundtierunterkunft Halberstadt für das Katzenhaus des Tierschutzvereins. Die Übergabe der Spende erfolgte am 18. Dezember 2015 an die Vorsitzende des Tierschutzvereins.
Insgesamt konnten mit 33.800,00 Euro 75 Projekte unterstützt werden.
"Der Erlös der Spendenaktion geht selbstverständlich ohne Abzüge an die Empfänger", erläuterte Filialleiterin Yvonne Schmoldt.
"Im Katzenhaus werden derzeit 49 Katzen versorgt, darunter sind drei Fundkatzen mit Beckenbruch. Wir freuen uns sehr über diese Spende, denn wir haben zur Zeit besonders hohe Tierarztkosten" sagte Waltraud Hammer und bedankte sich.

Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. gratuliert der Firma Mayer´s Markenschuhe GmbH herzlich zum 25. Firmenjubiläum und bedankt sich sehr für die große Spende.

Fotos: Tierschutzverein
von links nach rechts: Margitta Meyer, Silke Bertram, Waltraud Hammer, Ivonne Schmoldt (Filialleiterin), Ingrid Hohtanz, Ines Lessmann


Weihnachten in den Höfen - Am 1. Advent 2015 im Kreuzgang in der Liebfrauenkirche in Halberstadt




Der Tierschutzverein Halberstadt gibt an seinem Weihnachtsstand Schmalzbrote und Glühwein gegen Spenden für Tierarztkosten ab. Er bedankt sich dafür bei allen Tierfreunden.
Fotos: Karin Hager


DANKE


Der Tierschutzverein Halberstadt bedankt sich bei allen Tierfreunden, die auch in 2015 unseren Fundtieren Futterspenden gebracht haben und uns mit Geld für Tierarztkosten unterstützt haben.
Er bedankt sich bei allen Besuchern, die den Mitarbeitern im Katzenhaus mit anerkennenden Worten für ihre verantwortungsvolle Arbeit eine Freude gemacht haben. Er bedankt sich bei den Gassigängern und den ehrenamtlichen Mitarbeitern im Hundehaus und im Katzenhaus. Und er bedankt sich bei allen Tierfreunden, die 2015 einem Fundtier ein gutes neues Zuhause gegeben haben.

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und friedliches neues Jahr !


Ein Gruß vom glücklichen Kater Carlo zum Nikolaustag, er hatte vor einem Jahr in Wolsdorf ein schönes Zuhause gefunden.


Huy-Börde Rundschau Heft 10/2015



Der Tierschutzverein Halberstadt gibt an seinem Weihnachtsstand Schmalzbrote und Glühwein gegen Spenden für Tierarztkosten ab. Er bedankt sich dafür bei allen Tierfreunden.


Zum Urlaub mit Tieren


Vortrag im Lindenhof am 15. Oktober

Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. lädt alle Mitglieder und interessierte Tierbesitzer zu einer Informationsveranstaltung am 15. Oktober in das Restaurant „Lindenhof“ im Spiegelsbergenweg 16 in Halberstadt ein, Beginn 19.00 Uhr.
Das Thema ist der gemeinsame Urlaub von Tierbesitzern und ihren vierbeinigen Lieblingen, Referentin ist Frau Hanisch, angestellte Tierärztin in der Praxis von Dr. Deicke. Sie wird dabei auf rechtliche Bestimmungen beliebter Urlaubsländer eingehen, sowie Maßnahmen zur Krankheitsvermeidung erläutern. Weiterhin gibt sie Tipps zum richtigen Umgang mit Hund und Katze während der Reise, um diese auch für das Tier so angenehm wie möglich zu gestalten.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Der Tierschutzverein hofft auf rege Teilnahme, viele Hundebesitzer sind herzlich willkommen.


Stopp dem illegalen Welpenhandel !

(wha) Es ist das vom Deutschen Tierschutzbund und seinen Mitgliedsvereinen ausgerufene Leitmotto zum 4. Oktober 2015, dem Welttierschutztag. Die Tierschützer machen damit auf das immense Leiden der Hundewelpen und deren Muttertiere aufmerksam. Das Geschäft mit den Wehrlosen blüht, die Welpen-Mafia versucht schnelles Geld zu machen. Die Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien, aber auch Belgien und die Niederlande gehören zu den Ländern mit kommerziellen Hundezuchten. Von dort gelangen die Welpen in den Verkauf, auch nach Deutschland.

Auch in Halberstädter Tierarztpraxen werden Welpen vorgestellt, die aus dem Ausland kommen und nicht gesund sind, hören wir von Halberstädter Tierärzten. Es sind Welpen, die auf der Straße, aus dem Kofferraum, über das Internet oder auf Tiermärkten gekauft wurden. Im Großraum Berlin werden per Annonce Welpen gefragter Moderassen, z. B. Französische Bulldoggen, angeboten, die für 35.- Euro aus Polen mitgebracht wurden und in Deutschland für „nur“ 500.- Euro verkauft werden. Wo der Hund wirklich herkommt, bleibt da unklar. Meistens gibt es zu ihm keine oder gefälschte Begleitpapiere, meistens wurden die Tiere nicht geimpft und entwurmt. Durch den Stress der oft viel zu frühen Trennung von der Mutter und die langen Transportfahrten, oft ohne Wasser, wurde das Immunsystem der Welpen so geschwächt, dass Verhaltensprobleme, schwere Erkrankungen oder Tod die Folge sind. Bei Rückfragen merken die Leute, dass die Händler unter der angegebenen Adresse oder Telefonnummer nicht mehr zu erreichen sind. Sie sind einer Bande von Hundehändlern aufgesessen. Für diese haben Tiere einen Preis und keinen Wert.
Aber auch vom deutschen „Züchter“ vor Ort gekaufte Welpen stammen nicht immer von der dort vorgezeigten Hundemutter. Im Büro des Tierschutzvereins Halberstadt wurde so ein Fall bekannt und Recherchen ergaben, dass die bei dem „seriösen Züchter“ als Gebärmaschine missbrauchte Hündin gar nicht so viele Welpen auf die Welt bringen konnte, wie sie bei ihm vorrätig waren. Es wurde Strafantrag gestellt.
Der Deutsche Tierschutzbund kämpft seit Jahren gegen den illegalen Welpenhandel, er unterstützt die Ermittlungen der Behörden und klärt auf, und er fordert eine verbindliche Gesetzgebung, die Zucht und Handel regelt. „ Bisher sind Welpentransporte eher Zufallsfunde, etwa bei Drogenkontrollen im Schwerpunkt auf den Grenzautobahnen zu Osteuropa. Hunde, aber auch Katzen werden bei den gestoppten Tiertransporten vorgefunden. Wir wollen gezielte Kontrollen mit mehr Personal, zum Beispiel durch eine SOKO Hundehandel, und härtere Strafen für alle, die an diesem unseriösen Geschäft mitverdienen“ erklärt der Deutsche Tierschutzbund.
„Zum Glück haben wir auch Welpen aus dem Ausland in unserer Praxis, zum Beispiel aus Ungarn, die vorbildlich geimpft und entwurmt sind und mit Chip eine eindeutige Kennzeichnung haben“, sagt dazu die Halberstädter Tierärztin Kathrin Schlör.

Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. appelliert: Kaufen Sie keine Tiere aus dem illegalen Welpenhandel, unterstützen Sie nicht skrupellose Geschäftemacher im Ausland, die in „Zuchtfabriken“ in großem Stil Welpen produzieren.

GENERALANZEIGER HALBERSTADT, 4. 10. 2015


Tag der offenen Tür in der Fundtierunterkunft


Generalanzeiger Halberstadt, 27. September 2015, Karin Itzigehl



Geburtstagsspenden an den Tierschutzverein - Vielen Dank an die Geburtstagsgäste


Frau Gisela Vollrath (80) und Frau Margot Kabbe (75) hatten sich anlässlich ihrer runden Geburtstage von ihren Gästen anstatt Blumen und Geschenke eine Spende für Halberstadts Fundkatzen gewünscht. Frau Vollrath und Frau Kabbe brachten die Spende am 21. Juli in das Katzenhaus des Tierschutzvereins in der Fundtierunterkunft. Die Mitarbeiter dort nahmen mit großer Freude zwei große Geldgeschenke entgegen und bedankten sich im Namen der Vierbeiner sehr herzlich bei Frau Vollrath und Frau Kabbe und ihren tierfreundlichen Geburtstagsgästen.

Das Geld wird für Futter, Katzenstreu und Tierarztkosten ausgegeben, jeder Cent wird nachweisbar abgerechnet, die Buchhaltung des Tierschutzvereins ist jederzeit transparent. Der Tierschutzverein zahlt keine Aufwandsentschädigungen, er hat auch keine hauptamtlichen Mitarbeiter, jede Spende kommt allein den Tieren zugute.
Auf dem Gelände der Fundtierunterkunft befindet sich das Hundehaus, eine städtische Einrichtung zur Unterbringung und Versorgung von Hunden mit Angestellten aus dem öffentlichen Dienst, sowie das Katzenhaus des Tierschutzvereins, für dessen Betriebsbereitschaft und die Versorgung von Katzen der Tierschutzverein zuständig ist.


Foto Margot Kabbe (rechts) übergibt ihre Spende an Waltraud Hammer, die Vorsitzende des Tierschutzvereins.


Der Tierschutzverein sucht Bundesfreiwillige unter 25


Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln gibt derzeit bundesweit grünes Licht für den Einsatz von Bundesfreiwilligen, die noch keine 25 Jahre alt sind.
Der Tierschutzverein Halberstadt als Einsatzstelle für Bundesfreiwillige sucht ab sofort interessierte junge Leute, die im Katzenhaus in der Fundtierunterkunft Halberstadt für ein Taschengeld von 200.- Euro monatlich ein Jahr lang arbeiten möchten. Die Arbeit ist verantwortungsvoll, vielseitig und interessant.
Bitte melden Sie sich auf der Nummer 03941/595 4390, wenn Sie für ein Jahr eine sinnvolle Tätigkeit mit Tieren suchen.


Hilfe für Katzen in Emersleben


Wie in anderen Ortschaften, so gibt es auch in Emersleben wildlebende und streunende Katzen die ihrem Schicksal überlassen sind. Seit Anfang 2014 hat sich rund um den Stadtweg jedoch ein Problem mit einer zunehmenden Zahl an herrenlosen Katzen ergeben, da es immer noch verantwortungslose Halter gibt, die ihre Tiere nicht kastrieren und die Jungkatzen irgendwann sich selbst überlassen. Eine Familie hat sich dieser Tiere angenommen und einige Tiere als Eigene und zur Pflege aufgenommen. Soweit es bisher möglich war, wurden Futter, tierärztliche Behandlungen und Kastrationen privat finanziert. Für die eine Familie allein ist es nicht mehr möglich, das für die restlichen Streuner auch zu leisten. Einige bedürfen tierärztlicher Behandlung und es sind immer noch viele Katzen unkastriert. Damit die Anzahl der Katzen und das Elend nicht weiter steigen, muss jetzt gehandelt werden. Für weitere Kastrationen, Behandlungen und Futter bitten der Tierschutzverein Halberstadt und die Katzenfreunde in Emersleben um Spenden.

Wir suchen ein Zuhause!


Mieze und Bonnie
Mieze und Bonnie sind vor ein paar Wochen in Emersleben zugelaufen, beide mussten tierärztlich behandelt werden, und konnten anschließend kastriert werden. Zurzeit sind sie in einer Pflegefamilie, dort können sie aber nicht bleiben, da schon viele Katzen dort leben. Mieze ist ca. 2 Jahre alt, Bonnie ist kein ganzes Jahr alt. Es sind zwei liebe, weibliche Katzen, die sehr auf einander bezogen sind, da es sich um Muttertier und ihren Welpen handelt. Es wäre ideal, wenn beide zusammen ein schönes, liebes Zuhause mit Freigang finden. Mieze ist sehr anhänglich, die kleine Bonnie ist verspielt aber noch etwas scheu und benötigt noch viel Zuwendung von ruhigen, lieben Menschen.

Urmel
Urmel ist ein wahrscheinlich älterer Kater, der im letzten Herbst in Emersleben abgemagert und ausgehungert (bereits kastriert)zugelaufen ist und seitdem dort in einer Pflegefamilie lebt. Nach ein paar Besuchen beim Doktor ist er mittlerweile wieder ein stattlicher, molliger Kater, der sehr kontaktfreudig ist. Er genießt Streicheleinheiten und Aufmerksamkeiten, eine richtige Schmusekatze ist der Charakterkopf jedoch nicht. Er kommt zwar mit anderen Katzen klar, optimal für ihn wäre aber ein ruhiges Zuhause mit Freigang, wo ein Platz in der ersten Reihe (am besten auf einem bequemen Sofa) nur für ihn reserviert ist.


Achtung - unterschätzen Sie nicht die Gefahr!!!!


Interessanter Vortrag zum Impfschutz für Katzen


Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. lädt im Rahmen seiner Weiterbildung für alle Vereinsmitglieder, Tierfreunde und Tierhalter am 25. Juni 2015 um 19.00 Uhr zu seiner zweiten Veranstaltung in die Gaststätte "Lindenhof" in Halberstadt, Spiegelsbergenweg 16, ein.
Tierärztin Katrin Schlör spricht zu dem Thema "Virusinfektionen der Katze".

Auch wenn seit Jahren gegen die meisten Virusinfektionen bei Katzen Impfstoffe existieren, kommt es immer wieder zu Erkrankungen, die lebensbedrohlich sein können.
Nicht nur in Tierheimen und Tierpensionen spielt Impfschutz für Tiere daher eine wichtige Rolle, auch für private Tierhalter ist Impfschutz für Vierbeiner ein wichtiger Aspekt.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenlos.


Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit


In diesem Sinne möchte der Tierschutzverein Halberstadt e.V. nach den Sommerferien 2015 die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten in Form von Vorträgen und Gesprächen neu beleben.

Es geht uns um aktiven Tierschutz in Halberstadt, um den artgerechten Umgang mit Tieren, um die Achtung von Natur und Umwelt. Wir - Kerstin Lassak und Waltraud Hammer – kommen vor Ort. Wir möchten den Kindern und Jugendlichen Tierliebe und Verantwortung für Tiere nahe bringen, sie mit dem Tierschutzgesetz bekannt machen.

Folgende Themen haben wir in unserem Programm:
- Fundtiere in der Fundtierunterkunft Halberstadt
- Tierliebe und Verantwortung für Haustiere
- Haben Tiere Rechte
- Verhalten und Körpersprache von Katze und Hund
- Igel in der Stadt
- Fütterung der Vögel im Winter

Unsere Veranstaltungen sind kostenlos, sie werden kommunikativ und altersgerecht sein.
Ein schönes Ergebnis einer Zusammenarbeit wäre die Gründung einer Jugendgruppe im Tierschutzverein Halberstadt e.V..
Für Ihr Interesse an unseren Veranstaltungen und für eine Rückmeldung sind wir sehr dankbar. Sie können sich schriftlich oder telefonisch bei uns melden.

Der Tierschutzverein bietet außerdem Projekttage im Katzenhaus des Tierschutzvereins an.


"Puppen on Tour" im Katzenhaus


Puppen on Tour (Puppentheater) ist eine interessante Maßnahme für 10 Teilnehmer, die durch die KOBA Halberstadt gefördert wird und durch das Europäische Bildungswerk durchgeführt wird.
Wie kreativ das Team unter seiner Leiterin Erika Bogoslaw arbeitet, konnten die Mitarbeiter im Katzenhaus anhand einer selbstgefertigten und liebevoll gestalteten Puppe sehen, ein Geschenk mit einer kulinarischen Überraschung für die Samtpfoten. Auch einen Gutschein über 100 Euro zum Kauf von Futter hatten die Abgeordneten dabei, als sie am 28. April die Katzen in der Fundtierunterkunft besuchten. Das Geld hatten sie auf ihrem innerbetrieblichen Basar mit der Abgabe ihrer Produkte eingenommen und beschlossen, es den Tieren zu spenden.
Der Tierschutzverein bedankt sich sehr herzlich für den Besuch und die Spenden.Vielleicht könnte sich aus dieser Begegnung auch ein Wiedersehen ergeben.

Foto Erika Bogoslaw (Mitte), Angela Seidel (rechts) und Andreas Horn (dahinter) überreichen die Spende an die Mitarbeiter im Katzenhaus Christine Klinger und Detlev Köcheler.


Große Spende für die Fundtiere am 10. April 2015


Eine Abordnung fröhlicher Kinder aus den Klassen 1 bis 4 der Freiherr Spiegel - Schule in Halberstadt besuchten die Tiere in der Fundtierunterkunft und brachten eine große Spende mit. Sie waren in Begleitung der Lehrerin Corina Dannemann, des Fördervereinsvorsitzenden der Schule, Peer Hilbert, und von Andra Krahn, die Grüße von tierliebenden Elter mitbrachte. Die Spenden hatten sie in der Schule gemeinsam gesammelt. Gutes Futter für Hunde und Katzen, schönes Spielzeug und Decken - der Geschenketisch war viel zu klein für die vielen Mitbringsel. Der Vorstand des Tierschutzvereins und die Mitarbeiter in der Fundtierunterkunft freuen sich und bedanken sich für die Spenden für ihre Schützlinge. Die Decken für die Hunde kamen gerade im richtigen Augenblick, denn das Hundehaus braucht wieder neue und saubere Decken.

Fotos von Sarah Wendt


Kastration von Katzen ist Tierschutz


Unser neuer Flyer!!! Kann auch ausgedruckt und an Freunde und Bekannte weitergegeben werden!


Schüler der Gemm-Schule basteln für Fundtiere


Zwei Tage vor Ostern brachten Schülerinnen der Gemm-Schule in Halberstadt zusammen mit ihrer Erzieherin Frau Warnke selbstgebasteltes Spielzeug ins Katzenhaus. In Rollen und anderen Behältern waren Leckerlis versteckt, die sich die Salonlöwen selber herausholen mussten... Auch eine selbstgemachte Hängematte hatten sie mitgebracht und einen Ball für das Katzenmädchen Molly. Sabine Behnke betreute die Kids. Die Fundkatzen bedankten sich mit Schnurren, freuten sich über die Spielsachen und ließen sich streicheln und die Klos sauber machen.


Einladung


Flyer vom 2. April 2015 Erstellt von unserer Bundesfreiwilligen im Katzenhaus, Sabine Behnke


Osterüberraschung für den Tierschutzverein Halberstadt


Der Tierschutzverein freut sich und bedankt sich bei der Firma Lehrmann und den tierfreundlichen Kunden der Firma Christian Lehrmann Zeitschriften/Lotto in den beiden Halberstädter Filialen und in der Filiale in Osterwieck für die stolze Summe von 341,12 Euro in den dort aufgestellten Spendenboxen "Katzenjammer muss nicht sein". Die Tierschutzarbeit in Halberstadt wäre ohne die finanzielle Unterstützung von Tierfreunden gar nicht möglich, beteuert Vorstandsmitglied Kerstin Lassak bei der Übergabe der Spenden. Mit dem Geld wird der Tierschutzverein einen Teil der nötigen Futterkosten und Tierarztrechnungen bezahlen, um seine Samtpfoten gut genährt, geimpft und kastriert in neue Familie vermitteln zu können. Für Katzenfreunde lohnt sich ein Besuch bei den Stubentigern und Salonlöwen, die auf ein neues Zuhause warten.

Foto Am 24. März nahm Kerstin Lassak die Spenden zum Osterfest von Christa und Anja Lehrmann (von links nach rechts) in Empfang.


Anne-Frank-Schüler wieder in der Fundtierunterkunft


Am 28. Januar 2015 besuchten 28 Schüler mit Erziehern, Lehrern und dem Direktor der Anne-Frank-Grundschule in Halberstadt die Tiere in der Fundtierunterkunft. Im Gepäck hatten sie Futter und Decken für Hunde und Katzen, 2 Umschläge mit je 143 Euro für das Hundehaus und das Katzenhaus, und einen Umschlag mit 40 Euro für ihr Patentier, das Pony Ponjo.
Dieser Besuch in der Fundtierunterkunft bei den Hunden und Katzen und die Begegnung mit Michael Bussenius und ihrem Patentier im Tiergarten ist inzwischen schon eine schöne Tradition geworden. Das Geld hatten die Kinder auch diesmal wieder mit Kuchenverkauf in der Schule und Sammelaktionen bei Lehrern und Eltern zusammengetragen. Mädchen und Jungen der Klasse 2 b hatten Tierbilder gebastelt und als besondere Überraschung verschenkt.
Der Tierschutzverein bedankt sich für die Spenden und das große Engagement der Lehrer und Erzieher, die ihre Schüler zur Tierliebe erziehen und sie mit Geschichten und Nöten von Fundtieren vertraut machen.


Danke an unsere Tierfreunde!

Wir wünschen ein gutes neues Jahr!



Der Tierschutzverein bedankt sich bei allen Tierfreunden, die 2014 einem Hund oder einer Katze aus der Fundtierunterkunft Halberstadt ein neues Zuhause gegeben haben. Frauke Becker, zuständig für Hundevermittlungen aus der Städtischen Fundtierunterkunft, konnte 19 Hunde vermitteln, derzeit befinden sich noch 5 Hunde im Hundehaus.
Die Mitarbeiter im Katzenhaus haben 147 Katzen vermittelt, darunter auch Carlo, Grauli, Willi, Schneewittchen und die 7 Zwerge.
Wir wünschen allen vermittelten Tieren und ihren neuen Familien ein gutes und gesundes neues Jahr. Unseren im Katzenhaus verbliebenen Samtpfoten wünschen wir ein neues Zuhause bei liebevollen Menschen.

Der TSV bedankt sich bei allen Tierfreunden, die den Fundtieren Futter und Decken gebracht haben, die Geld gespendet haben für Futter und für Tierarztkosten, die mit den Hunden Gassi gegangen sind - bei allen, die mit ihrem Engagement und ihrer ehrenamtlichen Arbeit den Tierschutzverein unterstützt haben. Der Tierschutzverein bedankt sich ebenfalls bei Firmen und Institutionen, bei Tierärzten und bei den Redaktionen der örtlichen Presse für die gute Zusammenarbeit zum Wohle der Halberstädter Fundtiere.

Der Tierschutzverein Halberstadt wünscht allen unseren Tierfreunden ein gesundes und gutes neues Jahr und freut sich über weitere gute Zusammenarbeit.
Vorstand Tierschutzverein Halberstadt e.V.
Waltraud Hammer



Wir müssen lernen abzugeben

Sekundarschule Walter-Gemm spendet für Fundtiere



Wir müssen lernen abzugeben - das ist ein schöner Satz der Klassenlehrerin Ina Warnke (zweite von rechts), die mit Schülern aus der 6 B und Nicole Schmidt (erste von links) in der Vorweihnachtszeit die Fundtierunterkunft besuchte. Sie hatten viele Decken und einen Korb Futter mitgebracht, dazu eine Weihnachtskarte mit guten Wünschen und einer Spende von 135.- Euro für Tierarztkosten. Das Geld waren der Erlös eines Kuchenbasars in der Schule und Spenden von Kindern, Eltern und Lehrern in der Schule.
Die jungen Tierfreunde wollten ihre Geschenke vor Ort abgeben und sehen, wie die Fundtiere versorgt und betreut werden, wie gut ihre Spende dort ankommt. Sie haben sich im Hundehaus und im Katzenhaus umgesehen und waren zufrieden.
Der Tierschutzverein und seine Vierbeiner bedanken sich sehr für die Spenden, für den unverhofften Besuch und die Herzlichkeit der Kinder.


ALLE JAHRE WIEDER

Ein Tier ist kein Weihnachtsgeschenk



Der Tierschutzverein Halberstadt vermittelt - wie alle seriösen Tierschutzvereine - keine Tiere zu Weihnachten.
Ab dem 15. Dezember gibt es in der Fundtierunterkunft Katzenhaus Gutscheine für Samtpfoten.
Wer sich als neues Familienmitglied ein Tier wünscht, kann sich im Katzenhaus umsehen und beraten lassen, einen Gutschein erwerben und das gewünschte Tier ab dem 3. Januar 2015 abholen. Vorfreude auf den neuen Vierbeiner bringen Geschenke wie Katzenbücher, ein hübsches Katzenkörbchen oder ein Kratzbaum. Leider landen Tiere als Überraschungsgeschenke unter dem Weihnachtsbaum nach den Feiertagen oft auf der Straße oder in Tierheimen, weil vorher in den Familien nicht darüber nachgedacht wurde, ob Tiere wirklich erwünscht sind, welche Bedürfnisse sie haben und ob sie verantwortungsbewusst viele Jahre betreut und versorgt werden können.


625.- Euro zum Nikolaustag


Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. freut sich über eine große Überraschung zum Nikolaustag. 625.- Euro für Futter und Tierarztkosten für Fundtiere spendeten Familie Lehrmann und die tierfreundlichen Lehrmann-Kunden in den beiden Halberstädter Filialen und in der Filiale in Osterwieck der Firma Christian Lehrmann Zeitschriften/Lotto. Die Münzen in den prall gefüllten Spendenboxen "Katzenjammer muss nicht sein" waren alle in Scheine umgetauscht worden, das Geld war in den letzten 3 Monaten zusammengekommen. Der Tierschutzverein bedankt sich bei allen Tierfreunden für ihre großzügige Unterstützung schon seit vielen Jahren.

Foto
Anja und Christa Lehrmann übergeben die Spende an Kerstin Lassak (rechts), Vorstandsmitglied im Tierschutzverein


"Tierisch, tierisch" kommt am 3. Dezember 2014 aus Halberstadt


Die beliebte Sendung "Tierisch, tierisch" im MDR, jeweils mittwochs um 19.50 Uhr, zeigt diesmal Hunde und Katzen aus der Fundtierunterkunft Halberstadt. Weitere sechs Katzen werden in Wort und Bild in der Videothek zur Sendung vorgestellt.

Im Hundehaus wünschen sich derzeit 4 Hunde, im Katzenhaus 45 Katzen, darunter 21 Welpen, ein neues Zuhause. Die Mitarbeiter in der Fundtierunterkunft freuen sich auf die Sendung und hoffen auf viele Anrufe danach, damit sie die vorgestellten Vierbeiner in ein neues Zuhause vermitteln können. Katzen in Pflegestellen und auf einer Warteliste warten dringend auf einen freien Platz in der Fundtierunterkunft. Der Tierschutzverein ist dem MDR sehr dankbar, der die Vermittlung von Halberstädter Tieren seit nunmehr 10 Jahren unterstützt. Die erste Sendung aus dem Katzenhaus wurde am 20. April 2005 ausgestrahlt. Mit am Drehort in Halberstadt war am 17.November 2014 ein Drehstab von LexiTV, denn "Tierisch, tierisch" hat in diesem Jahr 20jähriges Jubiläum. Dazu gibt es am 19. Dezember um 15.00 Uhr eine Sendung im MDR. LexiTV gibt einen Einblick in die Arbeit des Teams um Uta Bresan und zeigt unter anderem Tierkinder in Halberstadt. Einschalten lohnt sich.

Leider kann das Fernsehen nicht alle Tiere vorstellen. Vielleicht entdecken Besucher im Katzenhaus ihr Herz für Kira oder für Jacky. Es sind wunderschöne Schmusetiger, die recht bald in eine eigene Familie umziehen möchten. Telefon 03941/595 4390.

Foto Uta Bresan und Andrea Hübner stellen Katze Yvonne vor
Foto Wohnungskatze Kira
Foto Katerkind Jacky auf dem Arm von Annika Dörfer, Bundesfereiwillige im Tierschutzverein.


Der Tierschutzverein zum 1. Advent 2014 auf dem Weihnachtsmarkt


Am Weihnachtsstand des Tierschutzvereins im Kreuzgang der Liebfrauenkirche in Halberstadt wurde auch der Kalender angeboten, den der Verein zu 10 Jahre Katzenhaus in Halberstadt herausgegeben hat. Er umfasst 24 Fotos und 24 Geschichten und ist auf Anfrage über das Büro Tierschutzverein Telefon 03941 / 447039 zu erwerben.



Bundesfreiwillige als Tierpfleger für 2015 gesucht


Wer einmal im Katzenhaus der Fundtierunterkunft gearbeitet hat und dabei die Zuneigung und das Vertrauen seiner Schützlinge erlebt hat, sie gepflegt und betreut hat, sie seinen Besitzern zurückgeben konnte oder sie in gute neue Familien vermitteln konnte, weiß um die sinnvolle Arbeit dort. Sie ist, verbunden mit Sorgen, mit Glück und mit gleichgesinnten Mitstreitern, eine schöne und gemeinnützige, jedoch keine gut bezahlte Arbeit. Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. hat keine Mittel, um hauptamtliche Mitarbeiter zu beschäftigen. Sie ist deshalb auch eine Arbeit auf Zeit, von der Maßnahmeträger oder Bundesfreiwillige schweren Herzens wieder Abschied nehmen müssen. 2015 ist so ein Abschiedsjahr.

Seit 2012 ist der Tierschutzverein Einsatzstelle für Bundesfreiwillige, um die Betriebsbereitschaft in der Fundtierunterkunft zu gewährleisten. Sie erhalten ein Taschengeld von 200.- Euro monatlich, sind sozial- und krankenversichert und haben Weiterbildungsmöglichkeiten. Der Vorstand des Tierschutzvereins sucht nun für 2015 neue Bundesfreiwillige. Zu ihren Aufgaben gehören neben Pflege und Betreuung der Tiere auch Öffentlichkeitsarbeit und Buchführung. Voraussetzungen für die Arbeit sind Tierliebe, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit, wünschenswert wäre ein eigener PKW. Interessenten melden sich bitte für ein persönliches Gespräch im Büro des Tierschutzvereins, Gagarin-Straße 19 in Halberstadt, immer mittwochs ab 17.00 Uhr, Telefon 03941/ 4470 39. Mehr Informationen und telefonische Anmeldungen unter 0170 / 8341 048.

Waltraud Hammer
Vorsitzende Tierschutzverein Halberstadt e.V.



190 Kilo Katzenfutter - Spendenaktion "Fitness für Futter" in der Sport Factory in Halberstadt erfolgreich abgeschlossen


Am 14. Dezember konnte der Tierschutzverein Halberstadt in der Sport Factory 190 Kilo Katzenfutter für die Miezen im Katzenhaus entgegennehmen. Bis zum 13. Dezember hatten 95 Tierfreunde an der Aktion teilgenommen, für 2 Kilo Katzenfutter können sie nun eine Woche lang kostenlos das gesamte Fitness-Programm nutzen.
Der Tierschutzverein bedankt sich bei dem Bereichsleiter Marcel Zeißig für diese Aktion und wünscht allen Fitness- Freunden ein gesundes neues Jahr und schöne Weihnachten.


Foto Sarah Wendt und Detlev Köcheler nehmen das Futter von Marcel Zeißig (rechts) in Empfang


Fitness für Futter


Der Tierschutzverein bedankt sich für die Zusammenarbeit bei dem Fitness-Studio in der Zuckerfabrik Halberstadt und freut sich auf viele Futterspenden.






Eine Liebeserklärung an das Katzenhaus

Zum Internationalen Tag des Tieres am 4.10.2014

Überglücklich öffneten die Mitarbeiter des Katzenhauses die Tür, denn Biene kam zurück.

Biene, Stine und Ritchy waren 4 Monate alte Katzenkinder, als sie am 16. Oktober 2013 in der Fundtierunterkunft abgegeben wurden. Mit Menschen hatten sie bisher keine guten Erfahrungen gemacht, sie waren scheu und ängstlich. Gemeinsam wurden sie im "Pumahotel" des Freigeheges untergebracht, wurden versorgt und geimpft. Nachdem sie Impfschutz hatten, konnten sie in die große Katzengruppe entlassen werden. Während Stine und Ritchie sich dort arrangierten, hatte Biene große Probleme. Sie versteckte sich, verweigerte die Nahrung und hatte Angst vor allem und jedem. Schließlich wude sie zur Katze Lotta in das "Rote Haus" umgesetzt, um zur Ruhe zu kommen. Aber Biene versteckte sich auch dort. Im Mai 2014 wollten die Mitarbeiter Biene nicht länger mit Gefangenschaft quälen, es war schönes Wetter, und sie machten ihr die Tür auf. Futter und einen Korb zum Schlafen hatten sie draußen bereit gestellt. Biene lief nicht weg, sie erkundete die Gegend, kam pünktlich zu den Futterzeiten und wurde einzeln an einem eigenen Platz gefüttert, blieb aber misstrauisch und ließ sich nicht anfassen. Doch plötzlich - es war Mitte August - stand Biene vor der Tür zum Katzenhaus und begehrte Einlass. Mit hoch erhobenem Schwanz lief sie in das Freigehege, war entspannt und suchte sich einen Kratzbaum aus, auf dem sie sitzen wollte. Biene war wieder da. Biene ist wieder da. Mit ihrer freiwilligen Rückkehr machte sie allen im Katzenhaus eine große Liebeserklärung.

Waltraud Hammer





Generalanzeiger Halberstadt, 4. Oktober 2014:

Am 4. Oktober ist Internationaler Tag des Tieres

Der jährliche „Tag des Tieres“ erinnert an das Zusammenleben von Mensch und Tier und an den Umgang mit den Tieren unmittelbar bei uns. Der Deutsche Tierschutzbund e.V. und seine Tierschutzvereine können dazu mannigfaltig Auskunft geben:

Der Tierschutzverein Halberstadt und seine Hausbesuche Vereinsmitglieder berichten:

„Seit diesem Jahr führt der Tierschutzverein bei 2013 vermittelten Katzen Hausbesuche durch. Diese werden mit den Tierhaltern telefonisch vereinbart.
Die Mitglieder des Tierschutzvereis , die diese Aufgabe ehrenamtlich übernommen haben - bei uns liebevoll " Außendienstler " genannt, selber langjährige Katzenbesitzer - , können sich so an Ort und Stelle davon überzeugen , wie es den Tieren geht, ob sie sich in ihrem neuen Zuhause gut eingelebt haben und ob es Probleme gibt . Die Tiere leben jetzt vorwiegend in Halberstadt, aber auch in Orten am Huy, im Harz und in der Börde.

Die überwiegende Zahl der Tierhalter ist von dieser Maßnahme begeistert, denn so können sie zeigen, dass sie mit viel Liebe und Pflege, notwendigen Tierarztbesuchen und Schaffung von guten Lebensbedingungen ehemaligen Fundtieren eine neue Chance gegeben haben.

Für die Außendienstler ist es Freude pur, die Tiere so gesund und munter anzutreffen. Der Dank des Tierschutzvereins kann den Menschen, die sich jetzt um diese Tiere kümmern, hautnah ausgesprochen werden. Oft darf auch ein aktuelles Foto gemacht werden, das freut dann besonders die Mitarbeiter im Katzenhaus, die ihre ehemaligen Schützlinge nicht vergessen. Manchmal werden auch Verhaltensweisen der Tiere besprochen, da die Vergangenheit von Fundtieren oft unbekannt ist.

Die beste Betreuung im Katzenhaus nützt aber nichts, wenn die Tiere anschließend nicht in ein gutes und verantwortliches Zuhause kommen. Leider gibt es Fälle, wo das übernommene Tier weiter gegeben wurde oder der Verlust nicht gemeldet wurde, so dass Tiere nicht mehr aufzufinden sind. Die Mitarbeiter des Tierschutzvereins wünschen sich für die Zukunft, dass bei Änderung der Wohnadresse, der Telefonnummer oder bei Problemen mit dem Tier der Verein unverzüglich informiert wird, damit die Hausbesuche ohne detektivische Vor- und Nacharbeit erfolgen können.

Wir hoffen, dass sich weiterhin viele Katzenfreunde dafür entscheiden, aus der Fundtierunterkunft Katzenhaus, die im Oktober 10 Jahre besteht, ein Tier nach Hause zu holen. Wir sagen dafür im voraus schon Danke.
Wir wünschen uns auch, dass junge Leute unserem Verein beitreten, um die beglückende Arbeit mit den Tieren auf breitere Schultern zu verteilen.“

Qualvolle Tierversuche, Massentierhaltungen, Verbandsklagerecht, Kastrationsverordnungen für Katzen – das sind Themen seit Jahren, die ohne politische Entscheidungen Makulatur bleiben, wenn sie nicht endlich im Landtag Sachsen – Anhalt im Sinne der Tiere entschieden werden. Daran sollten sich Tierfreunde am 4. Oktober erinnern und sich für die Rechte der Tiere engagieren.



"Tierfreunde und ihre Futterstellen"

Der Tierschutzverein bittet alle Tierfreunde in Halberstadt um eine interne Mitteilung an die Adresse Tierschutzverein Halberstadt e.V. , Büro Juri-Gagarin-Straße 19, 38820 Halberstadt.
Der Vorstand des Vereins möchte Auskunft zu den privaten Futterstellen in Halberstadt, um so eine Übersicht über frei lebende Katzen und deren Welpen, und über die Anzahl von Futterstellen zu erhalten. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. Die Zahlen sind als Zuarbeit nötig, um eine Kastrationsverordnung für Katzen in Sachsen-Anhalt auf den Weg zu bringen.

Außerdem hoffen die Mitarbeiter im Katzenhaus, an einer Futterstelle den entlaufenen Kater Brownie zu finden, der seit dem 10. Juli vermisst ist. Brownie ist garu braun getigert, er ist noch kein Jahr alt, er ist gechippt und im Haustierregister registriert - jeder Tierarzt kann den Chip lesen.



Vossi sucht ein Zuhause

Es waren zwei Katzenkinder



Sie hatten einander lieb wie die Königskinder im dem bekannten Volkslied. Sie liefen gemeinsam in den Vorgärten in der Sargstedter Siedlung herum und suchten nach gutem Futter, sie waren Welpen und 3 bis 4 Monate alt, einer sah aus wie der andere, weiß mit roten Flecken, aber nur einer von beiden trug ein Halsband. Der Halsbandkater blieb dann weg. Der Kater ohne Halsband kommt noch gelegentlich und sucht nach Futter, er ist wunderschön und zutraulich geworden. Wo mag der Halsbandkater geblieben sein?

Nun erreichte den Tierschutzverein ein Anruf mit der Bitte um Hilfe.
Ein weiß rotes Katerchen hat sich eine Familie mit Haus und Garten ausgesucht, geht dort durch die Katzenklappe ein und aus, liegt an der Heizung und macht sich im Kratzbaum breit, will die Katzen der Familie verdrängen... Die Familie würde diesen schönen und schmusebereiten Kater gerne behalten, insofern sich kein Besitzer meldet - kann es aber nicht, weil eine ihrer vier eigenen Katzen große Probleme hat und aus Angst vor Vossi nicht mehr nach Hause kommen will. Ein Foto bezeugt es, Vossi ist der Kater ohne Halsband.
Der Tierschutzverein sucht nun für diesen Kater ein Zuhause. Er wird kastriert, gechippt und geimpft abgegeben. Gesucht wird ein liebevolles Zuhause, das ihn zu schätzen weiß. Er wünscht sich Geborgenheit im Haus und nach Eingewöhnung auch Freigang.
Nähere Angaben erhalten Sie vom Tierschutzverein über 0170 8341 048.



Die Tiere der Alten Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. sucht Pflegefamilien und Paten für Fellnasen


Wenn Menschen alt werden und in ein Pflegeheim umziehen müssen, haben sie meistens die bange Frage nach dem Wohin mit ihrem tierischen Freund. Immer häufiger nehmen Tiere für alte oder auch für sozial benachteiligte Menschen die Rolle des Sozialpartners ein, und die Trennung voneinander wird für Mensch und Tier gleichermaßen schmerzlich. Tierheime sind oft überbelegt und nehmen keine älteren Tiere an, denn sie sind kaum wieder vermittelbar.

Großes Glück haben die Hunde, die auf dem Gnadenhof von Harald und Anita Lyhs in Sargstedt ihren Lebensabend verbringen dürfen. Sie sind oft alt, auch krank und pflegebedürftig. Das Grundstück der Familie Lyhs ist für diese Hunde ein sicherer Hort mit individueller und liebevoller Betreung, ein Segen für sie.

Einen Gnadenhof für Katzen gibt es in Halberstadt und in der Umgebung leider nicht. Und so wenden sich Katzenbesitzer hilfesuchend, oft auch verzweifelt oder fordernd, an den Tierschutzverein, wenn sie sich und ihr Tier nicht mehr selber versorgen und es nirgendwo unterbringen können. Der Tierschutzverein weiß um die Probleme und Nöte für Mensch und Tier und versucht zu helfen, soweit er kann. Ein Tier, das schon länger nicht mehr ordentlich betreut wurde, das Bezugsperson und Zuhause verloren hat, braucht einen Ort, an dem es sich geborgen fühlt und körperlich und seelisch wieder aufgebaut wird.

Der Tierschutzverein Halberstadt sucht deshalb dringend Familien oder Pflegefamilien, die solch ein Tier aufnehmen. In den meisten Fällen handelt es sich um Wohnungskatzen, die Freigang auf einem katzensicheren Balkon hatten.

Für die vierzehnjährigen Katzen Cleo und Miezi war es wie ein Sechser im Lotto, dass ihnen die Wartezeit im Katzenhaus erspart blieb, weil sie nach dem Einfangen auf der Straße sofort bei einem Pflegefrauchen einziehen konnten. Die zehnjährige Susi konnte ebenfalls ein Frauchen finden. Die zwölfjährige bildschöne Minka dagegen wartet schon zwei Jahre im Katzenhaus der Fundtierunterkunft auf eine neue Familie. Sehr großes Glück hatte gerade Kater Peter, sechzehn Jahre alt, schlecht zurecht und heimatlos. Er durfte bereits nach seiner ersten Behandlung vom Tierarzt aus gleich in eine Pflegefamilie umziehen. Inzwischen wurden ihm alle Zähne gezogen, Peter wird sein Leben lang Spezialfutter brauchen...

Nun haben Tierschutzverein und Pflegefamilien nicht immer das Geld, um Diätfutter und höhere Tierarztkosten zu bezahlen, die für älter werdende Tiere zunehmend ansteigen.
Diese Kosten können nur mit Hilfe tierliebender Menschen gedeckt werden.

Wie sieht diese Hilfe konkret aus?
Nähere Informationen zu Pflegetieren erhalten Sie über Telefon 03941/5954390 im Katzenhaus oder über Telefon 03941/447039 im Büro des Tierschutzvereins, Gagarin-Straße 19 in Halberstadt, das immer mittwochs von 17.00 bis 19.00 Uhr besetzt ist.
Ihre Futterspenden werden jederzeit dankbar angenommen.
Mit einer finanziellen Spende können Tierarzt- und Futterkosten bezahlt werden.
Sie können auch Kastrationspate werden und eine Tierarztrechnung begleichen.
Am schönsten wäre es, wenn Sie für ein Pflegetier die Patenschaft übernehmen würden.
Sie erhalten dann alle Informationen über Ihr Patentier und können es jederzeit besuchen.


Fellnasen, die ihren Menschen jahrelang treue und liebevolle Gefährten waren, sollten am Schluss nicht allein gelassen werden.

Waltraud Hammer
gedruckt in der Kundenzeitung der HaWoGe 2/2014




Parkfest am 8. August in den Spiegelsbergen

Der Tierschutzverein war dabei





Tag der Samtpfoten im Katzenhaus Halberstadt

Am 8. August ist Weltkatzentag


Neben vielen Gedenk- und Aktionstagen verzeichnet Wikipedia für den 8. August den Welttag der Katze, der seit 2002 international begangen wird und vom International Fund for Animal Welfare ausgerufen wurde. Dieser Tag war ein Einfall einer technischen Zeichnerin und enthusiastischen Katzenfreundin aus dem pfälzischen Haßloch, die auf ihrer Homepage eine Umfrage unter ihren Freunden startete, ob es neben viel anderen großartigen Gedenktagen nicht auch einen Tag der Katze geben sollte. Unter den Datumsvorschlägen wurde dann per Losverfahren der 8. August als Welttag der Katze ermittelt und verkündet.

Im Katzenhaus des Tierschutzvereins Halberstadt wird dieser Tag ein ganz normaler Tag sein mit Pflege und Betreuung der Katzen, mit Saubermachen, mit Tierarztfahrten, mit viel Hoffnung auf Besucher, die einer Katze ein gutes Zuhause geben wollen, mit viel Bangen, dass nicht schon wieder Fundkatzen vor der Tür stehen mögen... Denn Neuankömmlinge finden keinen Platz mehr, wenn keine Tiere in Familien vermittelt werden, wo sie für immer bleiben können. Über 50 Samtpfoten, darunter 38 Welpen, warten auf ehemalige Besitzer oder ein gutes neues Zuhause.

Auch Sorgen drücken die Mitarbeiter im Katzenhaus, denn der vermittelte und in der Gartenanlage "Spiegelsberge" entlaufene Kater Brauni wurde noch nicht gefunden, ein verletzter Kater aus der Südstraße muss operiert werden und braucht danach eine Pflegestelle, Carlo und Yvonne warten und warten...
Und sie wünschen sich, dass der eine oder andere Besucher zum Weltkatzentag in das Halberstädter Katzenhaus kommt und dort die Liebe auf den ersten Blick erlebt.




Tag der offenen Tür in der Fundtierunterkunft Halberstadt

Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. hatte zum 14. Juni 2014 zu einem "Tag der offenen Tür" eingeladen, der sehr gut besucht war. Kaffee und Kuchen und angenehme Musik, gespielt von Rosemarie Kahl am Keyboard, schufen eine gesellige Atmosphäre. Schautafeln mit Berichten und Fotos zur Tierschutzarbeit in den letzten anderthalb Jahren bildeten den Rahmen für das abwechslungsreiche Programm mit Geschichten zu den Tieren im Hundehaus und im Katzenhaus und mit unterhaltsamen Texten aus aller Welt, dargeboten von Anita Schael und Waltraud Hammer. Wer wollte, konnte Informationsmaterial zur Haustierhaltung und auch Erinnerungen mit nach Hause nehmen, die es bei der Tombola oder bei einem Quiz für Kinder zu gewinnen gab. Sehr interessant waren auch ein Tierrettungswagen der Feuerwehr mit offenen Türen und ein Stand mit Informationen zur alternativen Tiermedizin - Tierfreunde hatten damit die Gelegenheit zu nicht alltäglichen Gesprächen. Wie in jedem Jahr, wurden auch diesmal von Marina Kriebel und Frauke Becker Hunde zur Vermittlung vorgestellt, konnte man vom Team des Katzenhauses und vom Vorstand des Tierschutzvereins alles erfahren, was sie über ihre Schützlinge wissen.
Das Schönste an diesem Tag aber war, dass eine Katze ihr Zuhause wieder gefunden hat. Die Besitzerin hatte ihren vermissten Stubentiger seit drei Wochen gesucht und sein Foto auf einer Schautafel entdeckt. Freudestrahlend konnte sie ihr Finchen in die Arme schließen. Allein dafür hat sich der Tag der offenen Tür gelohnt!


Foto als Anhang Ehrenmitglied Ralph Scholze und Vorstandsmitglied Andrea Hübner vor dem Feuerwehrwagen





Pressemeldung
Abschied und Willkommen


Dreieinhalb Jahre hat Steffi Werner im Katzenhaus des Tierschutzvereins in der Fundtierunterkunft Halberstadt gearbeitet, pünktlich, zuverlässig, umsichtig und kompetent. Nach zwei Jahren Arbeit auf 1-Euro-Basis konnte sie 18 Monate im Bundesfreiwilligendienst weiterarbeiten. Ein Glück für die Katzen im Katzenhaus, die an ihr hingen und deren Geschichten sie alle kannte, und gut für die Besucher, die nach einer entlaufenen Katze suchten oder sich nach einem neuen tierischen Familienmitglied umsahen.
Steffi Werner hat viele Fundkatzen angenommen und dann auch in der Quarantänestation versorgt, hat viele Katzen in ein neues Zuhause vermittelt. Als Bundesfreiwillige konnte sie sich an der Tierschutzakademie des Deutschen Tierschutzbundes e.V. in Neubiberg weiterbilden, um mehr über artgerechte Pflege und Haltungsbedingungen ihrer Schützlinge zu wissen. Eine verhaltensgestörte Katze fand Aufnahme in ihrer eigenen Familie, einen 3 Tage alten ausgesetzten Welpen hat sie Tag und Nacht mit der Flasche aufgepäppelt und ihn auch für immer behalten. Kam die Tierrettung der Feuerwehr abends um 18.00 Uhr mit einer kranken Katze, Steffi Werner hat auch um diese Zeit das Katzenhaus aufgeschlossen und das Tier gut untergebracht. Finanziellen Reichtum konnte sie mit ihrer Arbeit nicht erwerben, doch sie wurde reich belohnt: Mit der Liebe und Zuneigung "ihrer" Katzen, aufgehoben in einem guten Arbeitsteam, und mit der Zuversicht, dass ihre Arbeit sinnvoll und nützlich ist.
Am 31. Dezember 2013 war für Steffi Werner der letzte Arbeitstag als Bundesfreiwillige. Der Abschied von der geschätzten Mitarbeiterin fiel schwer, mit nur Danke für die geleistete Arbeit war da nichts abgetan. Hätte der Tierschutzverein das Geld für einen oder zwei Minijobs, könnte einer davon an Steffi Werner gehen. So gibt es nur die Hoffnung, dass sie dem Katzenhaus als ehrenamtliche Mitarbeiterin erhalten bleibt, denn sie ist jederzeit willkommen.
Noch schöner aber wäre, wir könnten Steffi Werner zu einer guten Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt gratulieren und ihrem neuen Arbeitgeber auch.

Waltraud Hammer Vorstand Tierschutzverein Halberstadt e.V.

Foto Steffi Werner mit Kater Benno




Der Tierschutzverein wünscht allen Tierfreunden schöne Weihnachten und ein gutes und gesundes neues Jahr.

Unser Fundkater Lucky wünscht sich für 2014 ganz schnell ein gutes und neues Zuhause. Er ist 12 Jahre alt und ein ganz lieber Kerl, er liebt einen warmen Platz und tagsüber auch Freigang im Garten.




1. Advent 2013 in Halberstadt
Weihnachten in den Höfen
Weihnachtsbasar im Kreuzgang der Liebfrauenkirche
Wir waren dabei

Der Tierschutzverein bedankt sich bei Frau Behrens für die Stricksachen und bei Frau Schütze für die Strickpuppen, die er gegen eine Spende für die Vereinskasse an die Besucher geben konnte. Danke auch an die Freunde, die den Kuchen gebacken haben!!!!




Kinderakademie Harz macht sich schlau

Neun junge Studenten der Kinderakademie Harz (KAZ) mit Sitz in Wernigerode hatten sich im Wintersemester 2013 für zwei Tage Seminar und Praxis eingeschrieben, ihr Thema war "Welche Rechte haben Tiere". Die Dozenten waren Waltraud Hammer vom Tierschutzverein Halberstadt e.V. und Michael Bussenius, Stellvertretender Leiter des Tiergartens Halberstadt.

Die Kinder und ihre Betreuerin Annett Querfurth wurden von Michael Bussenius bei einem Rundgang durch die Tiergehege mit den kleinsten und auch mit den größten Bewohnern im Tiergarten bekannt gemacht, hörten von ihren Bedürfnissen, ihrem Verhalten, konnten Tiere anfassen und füttern, und durften schließlich mit den Affen gemeinsam auf einer Bank sitzen. Auf anschauliche und vergnügliche Weise hatten sie erfahren, welche Rechte Tiere im Tiergarten haben und welche Pflichten Menschen. Auf dem Weg in die Fundtierunterkunft sahen sie dann in einer Voliere einen verletzten Greifvogel und hörten, dass der Tiergarten Halberstadt auch eine Auffangstation für verletzte Wildtiere ist, die nach Möglichkeit wieder ausgewildert werden. In der Fundtierunterkunft direkt, im Hundehaus und im Katzenhaus, überzeugten sie sich danach von der artgerechten Pflege und Betreuung der Hunde und Katzen, die ausgesetzt wurden oder davongelaufen sind, also herrenlos aufgegriffen wurden. Sie hatten großes Mitleid mit diesen zutraulichen Tieren, denen von Menschen oft Unrecht zugefügt worden war. Wilden Tieren konnten sie in der Fundtierunterkunft nicht begegnen, denn Wildkatzen leben als geschützte Tiere im Harz und Wildhunde gibt es in der Region nicht, das wussten sie schon. Sie wussten auch, dass die Fundtierunterkunft Halberstadt kein Tierheim ist und dass dort nur Hunde und Katzen untergebracht sind, dass dort kein Platz ist für Kaninchen, Schlangen und andere Haustiere, die keinen Besitzer mehr haben. Die jungen Studenten, die sich für Rechte der Tiere interessierten, hatten sich gut vorbereitet.
In dem dreistündigen Seminar mit Waltraud Hammer am Vortag, einem Freitagnachmittag nach einer anstrengenden Schulwoche, nahmen ihre Fragen und Ansichten kein Ende. Zur Debatte standen das Tierschutzgesetz, Tiertransporte und Tierversuche, Massentierhaltungen, das Verbot von Zirkustieren, die Haltung von eigenen Tieren und die Eier und das Fleisch auf dem Teller. Sie waren sich alle einig, dass noch viel zu tun ist, um die Rechte der Tiere durchzusetzen, dass man aber nur etwas tun kann, wenn Gesetze geändert werden, und wenn die Menschen Tiere respektieren. Für die Dozentin war das Seminar in der Kinderakademie eine sinnvolle Begegnung mit wissbegierigen jungen Menschen, die Tier- und Umweltschützer von morgen werden könnten.






Zum Welttierschutztag 2013



hat der Tierschutzverein das Projekt „Machen Sie Ihr Tier unverwechselbar“ gestartet und die Harzsparkasse um finanzielle Unterstützung gebeten. Am 7. Oktober hat die Harzsparkasse dem Tierschutzverein 500.- Euro zum Kauf von Transpondern überwiesen. Als erster wurde der Kater Lumpi gechippt.

Der Tierschutzverein bedankt sich sehr herzlich bei den Mitarbeitern der Harzsparkasse.

Foto
Kater Lumpi ist ein Jahr alt, ist geimpft, kastriert und gechippt – er ist ein ganz lieber Kater, der ein kuscheliges Zuhause möchte.

Nicht wieder abgeholte Fundtiere werden nun im Katzenhaus des Tierschutzvereins vor ihrer Vermittlung in neue Familien gechippt. Mit einem Mikrochip und einer weltweit nur einmal vergebenen Nummer versehen und in einem Haustierregister registriert, werden die Tiere unverwechselbar gemacht, bei Verlust gesucht und ihrem neuen Besitzer zugeordnet. Sie finden wieder nach Hause, sollten sie abhanden kommen, gefunden und von einem Tierarzt untersucht werden. Mit einem Lesegerät kann der Tierarzt die Identität dieser gechipptenTiere feststellen. Auch der Tierschutzverein Halberstadt hat jetzt dieses Lesegerät und kann prüfen, ob ein Fundtier bereits gechippt ist.




Chip – Chip – Hurra !

Eine wahre Geschichte aus der Fundtierunterkunft Halberstadt :
„Auf meinem Grundstück ist vor einer Woche ein kleiner schwarzer Kater zugelaufen. Ein Halsband mit Adresse trägt er nicht. Er trägt überhaupt kein Halsband. Das gefällt mir sogar, denn so kann er nirgendwo hängen bleiben… Behalten kann ich den Kater nicht. Natürlich habe ich ihn gefüttert, sollte ich ihn hungern lassen…Wo er schläft, weiß ich nicht. In der Straße gehört er keinem. Auf meinen Aushang hin, deutlich sichtbar an der Sparkasse und an der Bushaltestelle, hat sich niemand gemeldet. Schwarze Katzen gibt es ja viele und alle sehen sich zum Verwechseln ähnlich, denke ich. Ob der Kater ausgesetzt wurde, ob er auf der Suche war nach einer Katzenbraut oder nach einem neuen und besseren Zuhause, ich weiß es nicht. Kann der Kater in das Katzenhaus? Vielleicht sucht ihn sein Besitzer und meldet sich irgendwann.“

Der Anrufer brachte den Kater als Fundtier zu uns in die Fundtierunterkunft.

Und wie alle Neuankömmlinge, wurde der kleine schwarze Kerl dem Tierarzt zur Erstuntersuchung vorgestellt. Hurra, der Kater war gechippt! Doch welch ein Pech, der Chip mit der Kennzeichnung und die Daten des Besitzers waren in keiner Datenbank erfasst! Der Besitzer hatte sein Tier weder bei TASSO noch beim Deutschen Haustierregister angemeldet, es war nirgends registriert und konnte ihm deshalb auch nicht zurückgegeben werden. Im Katzenhaus des Tierschutzvereins warten viele Fundtiere auf ihr altes oder auf ein neues Zuhause, der Kater musste sich mit ihnen arrangieren. Kamen Besucher und schauten sich nach einem neuen vierbeinigen Familienmitglied um, schnurrte auch er ihnen sehnsüchtig um die Beine und wollte mit… Die Zeit verging und nichts tat sich. Endlich, endlich fragte uns eine Frauenstimme am Telefon, ob wir vielleicht einen gechippten Kater hätten. Sie nannte die Chipnummer, wir konnten die Nummern vergleichen und uns fiel ein Stein vom Herzen. Besitzerin und Kater hatten sich gefunden.
Und wir fragten, warum sie den Meldebogen für das Deutsche Haustierregister nicht ausgefüllt hat, nachdem ihr Tierarzt ihren Liebling gekennzeichnet hatte. Hätte sie den Meldebogen abgeschickt, wäre dem Kater die Zeit in der Fundtierunterkunft erspart geblieben… Chippen allein nützt nichts.

MACHEN SIE IHR TIER UNVERWECHSELBAR.
SCHÜTZEN SIE IHR TIER. KOSTENLOS.


Jährlich verschwinden in Deutschland Tausende von Haustieren. Wenn sie Glück haben, kommen sie nach allerlei Umwegen über tierfreundliche Privatpersonen, über die Polizei, über städtische Ordnungsämter, Tierarztpraxen oder die Tierrettung der Feuerwehr in eine Fundtierunterkunft oder in ein Tierheim. Und dann? Damit zurückverfolgt werden kann, wem das Tier gehört, muss es unverwechselbar gekennzeichnet sein. In Verbindung mit der kostenlosen Anmeldung in einem Haustierregister ist das die beste Voraussetzung, dass Sie Ihr Tier bei Verlust zurück bekommen.
Die elektronische Kennzeichnung mittels eines vom Tierarzt unter die Haut injizierten Transponders ist nur ein kleiner Piekser. Im Transponder befindet sich ein Mikrochip mit einer einprogrammierten weltweit nur einmal vergebenen Nummer. Der Chip lässt sich nicht entfernen, Manipulationen sind ausgeschlossen. Mithilfe eines Lesegerätes kann die Nummer gelesen werden.
Das Deutsche Haustierregister ist ein Service des Deutschen Tierschutzbundes mit dem 24-Stunden-Service-Telefon 0228-60496-35. Es garantiert eine bundesweite Suche, es gibt die Tierdaten an über 700 angeschlossene Tierschutzvereine und an mehr als 500 vereinseigene Tierheime weiter und nutzt auch sonst alle für die Recherchen verfügbaren Informationsquellen, um Ihr Tier wiederzufinden. Auf der Website www.registrier-dein-tier.de erhalten Sie alle Hintergrundinformationen und können Ihr Tier auch online registrieren.

Waltraud Hammer
Tierschutzverein Halberstadt e.V.






Sanierung des Fußbodens im Freigehege des Katzenhauses in der ersten Septemberwoche 2013 mit Unterstützung des Landesverbandes Sachsen-Anhalt

durch die Firma Jörg Bätge, Beschichtungs- und Abdichtungs GmbH OT Druxberge, Hauptstraße 13, 39365 Eilsleben

Der 10 Jahre alte Betonboden im Freigehege wurde saniert und mit Epoxidharz beschichtet. Damit wurden nicht nur die hygienischen Bedingungen für die Katzen verbessert, sondern auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter, denn der neue Boden ist pflegeleicht und desinfektionsmittelresistent.

Möglich wurde die Sanierung durch Fördermittel, Zuwendungen und Eigenleistungen.

Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. bedankt sich für Fördermittel aus Zweckerträgen der Lotto-Toto Gesellschaft Sachsen-Anhalt, für die finanzielle Zuwendung des Deutschen Tierschutzbunde e.V. und für die Leistungen der im Katzenhaus tätigen Bundesfreiwilligen und die Leistungen ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der Auslagerung der Katzen vor den Sanierungsarbeiten, die Schaffung der Baufreiheit und die Wiedereinrichtung des Geheges für die Katzen. Tätig waren Detlev Köcheler, Christine Klinger, Steffi Werner, Andrea Hübner, Felicitas Bender, Isolde Schneider, Ingolf Rachwalski, Mike und David Werner.




Parkfest am 10. August 2013 im Park Spiegelsberge in Halberstadt
Wir waren dabei

Ein paar Bilder von unserer Präsentation. Wir bedanken uns bei allen, die sich die Zeit genommen haben, sich über unsere Tiere und Arbeit zu informieren. Der von Mitgliedern selbst gebackene Kuchen hat allen geschmeckt, danke auch dafür.




Parkfest am 10. August 2013 im Park Spiegelsberge in Halberstadt
Wir sind dabei

Der Halberstädter Tierschutzverein ist auch diesmal mit Schautafeln zu den Tieren in der Fundtierunterkunft vor Ort, bestückt mit Fotos von Tieren, die ein Zuhause suchen und mit bereits vermittelten Tieren. Er gibt anschaulich Auskunft über die Verbesserung der Lebensbedingungen der Katzen im Katzenhaus, über Öffentlichkeitsarbeit und die Unterstützung der Tierschutzarbeit durch Tierfreunde. Ausgespart werden nicht Probleme, die es derzeit in Sachsen-Anhalt gibt, sei es das zu erwartende neue Hundegesetz, sei es eine auf den Weg zu bringende nötige Kastrationsverordnung. Es gibt interessantes Informationsmaterial des Deutschen Tierschutzbundes zum Mitnehmen.




Eine Klasse vom Martineum in der Fundtierunterkunft

Schüler der Klasse 9 c im Martineum Halberstadt fanden zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Knopf zwei Stunden Zeit, um in der Fundtierunterkunft Hunde auszuführen oder Katzen zu streicheln. Die Tiere nahmen die Zuwendung dankbar an.




Vertreter der Freiherr von Spiegelschule in der Fundtierunterkunft

Ein überraschender Besuch von der Europaschule Freiherr von Spiegel in Halberstadt mit einer sehr großen Futterspende für Hunde und Katzen in der Fundtierunterkunft. Mehr von dem Projekt der Klasse 4 b erfahren Sie ab dem 8. Juli auf dieser Seite.




Wer vermisst ihn?


MIAU heißt DANKE

In Deutschland leben 23 Millionen Haustiere, davon etwa 8 Millionen Katzen. Viele von ihnen werden verwöhnt und artgerecht gehalten, sie haben ein Zuhause mit Garten oder Balkon, bekommen katzengerechtes Futter und werden im Notfall tierärztlich versorgt. Haben sie verantwortungsvolle Halter, sind sie sogar geimpft und auch kastriert, um unerwünschten Nachwuchs und damit ein ungebremstes Anwachsen der Katzenpopulation zu verhindern.
Immer häufiger aber werden die Tierschutzvereine mit Situationen konfrontiert, wo finanzielle Probleme, Krankheit oder das Verbot von Tierhaltung in einer neuen Wohnung zur Trennung von dem geliebten Tier zwingen. Oft kann hier relativ schnell geholfen werden.

Leider werden aber manche Katzen, die als Welpen noch "so süß" waren, von ihren Menschen einfach vor die Tür gesetzt, weil sie höhere Futterkosten verursachen, Polstermöbel ankratzen oder, da unkastriert, plötzlich die Wohnung mit Urin markieren. "Die werden schon draußen überleben", ist dann oft die Meinung. Und so kommt es zu Situationen wie jetzt in der Wohnanlage der HaWoGe in der Maxim-Gorki-Straße Nr. 11 bis 13, wo immer ziemlich viele offenbar herrenlose Katzen herumstreifen. Einige Bewohner haben wohl Mitleid und werfen "Futter" vom Balkon oder stellen auch mal Näpfe mit Essensresten unten hin. Leider bleiben dann diese Näpfe öfter einfach stehen. Das darin vergammelte Futter kann die Katzen krank machen. Außerdem wird das Wohnumfeld nicht gerade verschönert, was andere Anwohner wie auch die Wohnungsgesellschaft verärgert. Eine Lösung wäre es, wenn sich einer oder mehrere der Bewohner verantwortlich fühlten und in Absprache mit dem Tierschutzverein dort eine Futterstelle betreuten und sauber halten würden.
Das zweite große Problem ist die Notwendigkeit von Kastrationen dieser frei lebenden Tiere.
Dazu braucht der Tierschutzverein dringend freiwillige ehrenamtliche Helfer, die die Katzen in Lebendfallen fangen, zum Tierarzt und später wieder zu ihrer alten Futterstelle bringen.
Im Tierschutzverein ist zur Zeit nur ein relativ kleines Grüppchen nicht mehr ganz junger Mitglieder aktiv.

Deshalb braucht der Tierschutzverein Ihre Unterstützung! Wenn Sie helfen wollen, melden Sie sich bitte auf der Nummer 03941/ 447039 im Büro in der Gagarin-Straße 19. Oder wenn Sie die Kastrationsaktion finanziell unterstützen möchten - unsere Kontonummer bei der Harzsparkasse ist 3600 827 85. Auf Wunsch werden Spendenbescheinigungen ausgestellt.
Für jede Hilfe schon jetzt: DANKE und MIAU.


Kerstin Lassak
Tierschutzverein Halberstadt e.V.




Dreharbeiten zu "tierisch, tierisch" am 25. April 2013

Uta Bresan mit Mimi, gleich wird Mimi für die Sendung vorgestellt

Andrea Cornelius stellt den Kater Theo vor


Christine Klinger mit Sucki und Mo im Korb
Konzentration vor der Vorstellung ist wichtig




Girls Day in der Fundtierunterkunft

Ronald König lässt Sabrina und Louisa durch seine Kamera schauen (von links nach rechts)

Uta Bresan mit Sabrina und Louisa, sie freuen sich über ihre Begegnung bei den Dreharbeiten ( von links nach rechts)


Zunächst war es ein ganz normaler Morgen. Die Samtpfoten wurden gefüttert, Klos wurden ausgewechselt, die Decken in den Körbchen wurden frisch gemacht, Geschirr wurde abgewaschen. Sabrina und Louisa wollten wissen, wie es in der Fundtierunterkunft so läuft und hatten sich zum Girls Day im Katzenhaus angemeldet. Sie halfen den Tierpflegern bei der Arbeit und spielten mit den Katzen. Doch dann gab es Aufregung, denn eine wunderschöne grau getigerte Katze war in ihrem rosa Katzenklo ausgesetzt worden. Wer ist so herzlos und setzt seine Katze auf dem Parkplatz aus, direkt am Tiergarten? Es ist gut, dass es die Fundtierunterkunft gibt... Noch aufgeregter aber wurden die Mädchen, als das Team von ariane-film mit Uta Bresan eintraf, denn sie durften bei den Dreharbeiten zu tierisch, tierisch" zuschauen.
Was für ein Glück für sie, dass gerade am Girls Day in Halberstadt gedreht wurde.
Die Sendung läuft am Mittwoch, den 1. Mai, um 19.50 Uhr im MDR, am nächsten Tag wird sie um 9.45 Uhr wiederholt.



"tierisch, tierisch" wieder in Halberstadt

Am 24. und 25. April dreht der MDR mit dem Team ariane-film in der Fundtierunterkunft Halberstadt. Der Tierschutzverein stellt Hunde und Katzen vor, die dort auf eine neue Familie warten. Wie immer ist auch mit dieser MDR-Sendung für die Halberstädter viel Hoffnung verbunden, denn die beliebte Tiersendung hat viele Zuschauer und bestimmt findet der eine oder andere Vierbeiner danach ein neues Zuhause.

Auch die Schüler, die sich zum girls day im Katzenhaus angemeldet haben, freuen sich auf die Drehtage. Können Sie doch Uta Bresan bei der Arbeit zuschauen und dem bekannten Regisseur Axel Müller-Höhnow über die Schulter gucken.

In der Sendung bedankt sich der Tierschutzverein auch mit den drei fertig umgebauten winterfesten Räumen im Freigehege des Katzenhauses. Den Umbau hatte eine ständige Zuschauerin von "tierisch, tierisch" ermöglicht, die Tierheimtieren in Sachsen-Anhalt mit einer Spende Gutes tut wollte. Der Dank gilt der Spenderin, aber auch allen Mitarbeitern von ariane-film.

"tierisch, tierisch" aus Halberstadt wird gesendet:
Am Mittwoch, den 1. Mai 2013, um 19.50 Uhr.
Am Donnerstag, den 2. Mai, um 9.45 Uhr als Wiederholung.


Lehrmann-Kunden spenden für Fundtiere 460,40 Euro

Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. bedankt sich sehr herzlich bei den tierfreundlichen Lehrmann-Kunden in den beiden Halberstädter Filialen der Firma Christian Lehrmann Zeitschriften/Lotto Holzmarkt 7 und Quedlinburger Landstraße 4 für Spenden in den dort aufgestellten Spendenboxen "Lasst uns nicht im Regen stehen". Ohne finanzielle Unterstützung von Tierfreunden wäre Tierschutzarbeit in Halberstadt nicht möglich. Mit diesen Spenden kann der Tierschutzverein einen Teil der nötigen Futterkosten bezahlen und kann im Katzenhaus betreute Fundkatzen impfen und kastrieren lassen, um ihnen danach ein neues Zuhause zu suchen.

Foto: Familie Lehrmann Lehrmann übergab die Spenden am 3. April 2013 an die Schatzmeisterin des Tierschutzvereins, Karin Hager (mitte).


Fundkatzen haben neue und warme Räume
Ralph Scholze wird Ehrenmitglied

Ralph Scholze, Baukoordinator und ehrenamtlicher Handwerker bei dem Umbau von drei Unterkünften aus Holz und Draht zu drei winterfesten Räumen mit Iso-Glaswänden, Fliesen und Heizung im Freigehege des Katzenhauses - der Mann mit den goldenen Händen und dem Herz für Tiere, erhielt bei der Übergabe der neuen Räume am 12. April 2013 die Ehrenmitgliedschaft im Tierschutzverein Halberstadt e.V. Gewürdigt wurden sein ehrenamtlicher Einsatz und seine handwerklichen Leistungen bei der baulichen Umgestaltung des Katzenhauses in der Fundtierunterkunft. Bereits 2005 hatte er nach dem Ausbau und der Inbetriebnahme des kleinen Katzenhauses durch den Tierschutzverein in ehrenamtlicher Arbeit das Freigehege angebaut, 2009 hatte er bei dem Ausbau der neuen Quarantänestation geholfen. Der Vorstand des Tierschutzvereins bedankte sich zur offiziellen Eröffnung der Räume bei ihm, bei den großzügigen Sponsoren von Material und bei den am Umbau beteiligten zwei Firmen für die Unterstützung der Tierschutzarbeit in Halberstadt. Ermöglicht wurde der Umbau durch eine namentlich nicht bekannte Zuwendungsgeberin, die als Zuschauerin der MDR-Sendung "tierisch, tierisch" zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Tiere in Unterkünften der Tierschutzvereine in Sachsen-Anhalt zweckgebunden 20.000 Euro gespendet hatte. Davon hatte der Landesverband 5.000 Euro nach Halberstadt weitergeleitet. Die Halberstädter Tierfreunde freuen sich, dass die im Freigehege ungeselligen Katzen nun einen warmen Einzelplatz haben.


Kleine Hundefreunde aus dem Kindergarten "Sputnik"

Zwölf Hunde im Hundehaus hatten Besuch von vierzehn Kindern aus dem Halberstädter Kindergarten "Sputnik". Die Vierjährigen, die zusammen mit Ihren Erziehern Andrea Schubert, Undine Schilling und Kerstin Glanz die Fundtierunterkunft im Tiergarten besuchten, konnten es kaum erwarten, die Vierbeiner mit den mitgebrachten Leckereien zu erfreuen. Aufgeregt und voll Mitgefühl betrachteten sie zunächst die vielen Hunde, die auf ein neues Zuhause warten. Dann ging es weiter zum Katzenhaus, wo sie im Freigehege die neugierigen Samtpfoten füttern konnten. Die Mitarbeiter in der Fundtierunterkunft bedankten sich herzlich für den Besuch der Kinder und für die mitgebrachten Geschenke.

Foto: Karl-Heinz Hartmann zeigte den Kindern und den Erziehern (Foto mit Andrea Schubert) die Hunde in den Freiläufen.




Kleine Tierfreunde zu Besuch

Michael Bussenius war die Überraschung perfekt gelungen, als er die Hortgruppe der Anne Frank-Schule auf dem Weg in die Fundtierunterkunft mit Pony Ponjo begrüßte. Die Freude der Kinder war sehr groß, denn Ponjo, das 26 Jahre alte Pony im Tiergarten Halberstadt, ist das Patentier der Schule. Ponjo wurde umarmt und gestreichelt, und natürlich hatten sie für ihn auch etwas Schönes dabei...
Kinder, Eltern, Lehrer und Erzieher der gesamten Schule hatten die Geschenke für die Tiere gemeinsam zusammengetragen. Die Erzieherinnen Betina Kugler und Bettina Prause hatten den Besuch in der Fundtierunterkunft gut vorbereitet, Eva Deicke in Vertretung der Eltern stand ihnen dabei zur Seite. Es ist nicht das erste Mal, dass diese drei Tierfreundinnen gemeinsam mit Hortkindern und bepackt mit Decken, Handtüchern und Futter für Hunde und Katzen in die Fundtierunterkunft kamen. Dieses Mal brachten Sie auch eine Geldspende von insgesamt 126 Euro mit, der größte Teil davon ist der Erlös aus einem Kuchenbasar in der Schule. Fünf Stunden hatte Bettina Prause Kuchen gebacken, Frau Lippmann aus der Küche hatte ihr dabei geholfen. Mit herzlichen Worten und wissenswerten Informationen bedankten sich Michael Bussenius, Kerstin Lassak und Waltraud Hammer für die Spenden und für das Interesse der Kinder an den Vierbeinern im Hundehaus und im Katzenhaus. Zum Schluss besuchten die Kinder noch das Freigehege im Katzenhaus und verteilten Leckerlis an Schmusekatzen, die ihnen neugierig entgegenkamen. Ein Wiedersehen wurde vereinbart, vielleicht nicht erst im nächsten Jahr.

Foto: Hammer




RESPEKT UND LIEBE

Halberstadt (wha). Eine Aufwandsentschädigung oder ein Taschengeld oder überhaupt kein Geld, je nachdem ob für einen Ein-Euro-Jobber, einen Bundesfreiwilligen oder einen Ehrenamtlichen - alle sind sie Mitarbeiter im Katzenhaus des Tierschutzvereins.
Befragt, ob sie ihre Arbeit gern machen, antworten sie übereinstimmend mit Ja. Gründe für ihre Arbeit gibt es mehrere, die paar Euro mehr im Monat sind wichtig, aber nicht ausschlaggebend. Sie kennen die Arbeitslosigkeit und das Abseits nach der Wende, haben mit Zehnklassenabschluss und Facharbeiterbrief aus der DDR Umschulungen und Neuanfänge auf Zeit gemeistert, suchen Arbeit. Das aber ist noch immer schwierig hier in der Region. Im Katzenhaus können sie nicht reich werden. Was zählt, ist für sie das Gebrauchtwerden, ist die Anerkennung ihrer Arbeit. Wenn Besucher kommen und sich über die Sauberkeit dort und die gesunden und gepflegten Tiere freuen, wird ihre tägliche Arbeit geschätzt und sie werden mit Respekt behandelt und mit Lob bedacht. Auch die gemeinsame Sorge um die Fundtiere und ihre Resozialisierung zählt für sie, die gemeinsame Freude, wenn ein Tier ein neues und gutes Zuhause gefunden hat. Was aber noch wichtiger ist, das ist die Liebe der Tiere, die sie jeden Tag erleben. Diese Liebe ist ihr Reichtum, den sie mit nach Hause nehmen. Reich an Liebe und arm im Beutel, ein Scherzwort für sie. Sie machen ihre Arbeit gern und ihr Kummer ist, dass auch sie nur auf Zeit begrenzt sein kann. Danke für ihre Einsatzbereitschaft.

Natürlich hätte der Tierschutzverein in Halberstadt gern ein Tierheim mit Tierpension, um für seine motivierten und zuverlässigen Mitarbeiter feste Arbeitsplätze zu schaffen. Aber dieser Wunsch steht noch in den Sternen. Jetzt gilt es, das Erreichte zu verteidigen und die Betriebsbereitschaft des Katzenhauses für Fundtiere zu sichern. Dafür haben wir nicht nur die Mitarbeiter vor Ort, sondern viele Tierfreunde in der Stadt und außerhalb Halberstadts, die uns mit kleinen und großen finanziellen Zuwendungen und Futterspenden unterstützen.
Im Namen der Tiere und des Tierschutzvereins herzlichen Dank an alle diese Tierfreunde und allen ein friedliches und gesundes neues Jahr.

Foto: Die Vorsitzende des Tierschutzvereins Andrea Cornelius (rechts) mit Mitarbeitern des Katzenhauses in der Frühschicht Foto: Hammer




Generalanzeiger Halberstadt 2. Januar 2013

Große Freude im Katzenhaus
5 000-Euro-Scheck für den Ausbau eine Geheges

Halberstadt (kit). Schecks in Höhe von 5000 Euro sind eher eine Seltenheit. Umso größer war die Freude bei den Mitarbeitern im Katzenhaus, als die angekündigte Botschaft Wirklichkeit wurde. Jürgen Krause, Stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes vom Deutschen Tierschutzbund e.V. überreichte ihn und erzählte, wie es zu dieser Spende kam. „Eine ältere Dame aus Magdeburg, die anonym bleiben möchte, ist eine begeisterte Zuschauerin von Uta Bresans Sendung ‚Tierisch, tierisch‘, und sie wollte noch erleben, was mit ihrem Geld passiert. Sie hat Uta Bresan 21.000 Euro überwiesen, und sie sollte das Geld verteilen an die Tierheime, die es am Nötigsten brauchen.“ In dem Begleitbrief an die Moderatorin steht: „Ich möchte weiterhin, dass das Geld zweckgebunden für bauliche Maßnahmen vorgesehen wird.“ Uta Bresan wandte sich hilfesuchend an den Landesverband Sachsen-Anhalt des Tierschutzbundes, der den besten Überblick hat, welche Einrichtungen das Geld am Nötigsten haben. Wittenbergs Tierheim erhielt 6000 Euro für den Bau einer Auffangstation für wilde Katzen, und jeweils 5000 Euro erhielten der Tierschutzverein Genthin für den Ausbau der Krankenstation für Hunde, der Tierschutzverein Schönebeck für ein Wärmedämmverbundsystem für die Krankenstation des Tierheims und der Tierschutzverein Halberstadt für den Ausbau von winterfesten Räumen im Freigehege des Katzenhauses..„Wir sind so froh darüber und bedanken uns sehr“, so Waltraud Hammer, stellv. Vorsitzende des Tierschutzvereins in Halberstadt. „Wir haben im Freigehege drei Räume abgeteilt für Katzen, die sich nicht mit anderen vertragen. Es war immer ein großes Problem, dass die Räume nicht winterfest sind.“ Das Katzenhaus wurde im Oktober 2004 mit Unterstützung der Stadt und der Manteufel-Stiftung gebaut. Das war ein Bungalow, der 2005 von Ehrenamtlichen ausgebaut wurde, später wurde das Freigehege angebaut, 2009 entstand die Quarantäne-Station aus Stein, und 2011 entstand ein weiteres Gehege mit zwei Räumen für Katzen, die trächtig sind. Die gesamte Einrichtung wird vom Tierschutzverein Halberstadt getragen. Derzeit befinden sich 36 Stubentiger im Katzenhaus, aber es waren auch schon über 50, und in den Pflegestellen sind derzeit zusätzlich 15 Katzen.
" Katzenhaus und Hundehaus befinden sich ......auf dem Gelände der Halberstädter Fundtierunterkunft, aber das Hundehaus ist eine städtische Einrichtung, die auch von zwei festangestellten Mitarbeitern der Stadt betreut wird“, erklärte Waltraud Hammer. „Und das Gebäude ist natürlich von der Stadt errichtet worden. Da die Spenderin als Bedingung für die Zuwendung eine bauliche Maßnahme genannt hat und der Tierschutzverein nicht einfach an einer städtischen Einrichtung baulich etwas verändern kann, wurden die gesamten 5000 Euro uns zugesprochen.“ Die Vorsitzende Andrea Cornelius freute sich natürlich auch: „Wir sind auch Uta Bresan und ihrer Sendung dankbar, die sehr beliebt ist und dadurch mit großem Erfolg verbunden ist.“ Mit den 5000 Euro werden jetzt die drei Räume im Freigehege winterfest isoliert, eine ebenfalls isolierte Tür wird eingebaut, ein Elektroanschluss wird installiert, damit eine mobile Heizung genutzt werden kann.




Tiere gehören nicht als Geschenke unter den Weihnachtsbaum
und werden von seriösen Tierschutzvereinen zu Weihnachten auch nicht vermittelt

Tiere sind keine Verlegenheitsgeschenke für Oma und Opa und kein Spielzeug für Kinder zu Weihnachten. Die Weihnachtstage mit ihrem Stress uns Trubel sind eine schlechte Zeit für ein erstes Miteinander von Mensch und Tier.
Wenn ein Tier auf der Wunschliste für Weihnachten aber ganz oben steht und die Familie sich über das neue vierbeinige Familienmitglied und seine Bedürfnisse einig ist, ist ein Besuch in der Fundtierunterkunft willkommen. Wie im vorigen Jahr auch, gibt es dort ab dem 3. Advent Gutscheine von den Katzen im Katzenhaus des Tierschutzvereins. Man kann einen Gutschein zu dem gewünschten Tier erwerben und das neue Familienmitglied im Januar abholen.




Weihnachten in den Höfen in Halberstadt

Auch in diesem Jahr hatte unser Tierschutzverein am 1. Adventswochenende einen Stand im Kreuzgang der Liebfrauenkirche. Besucher konnten gegen eine kleine Spende für Tierarztkosten nach Geschenken für Weihnachten stöbern.
Angeboten wurden Bücher, Geschirr, kuriose Kleinigkeiten, frisch gebackene Plätzchen und von Hanne Schütze für diesen Anlass selbst gestrickte Puppen.
Der Tierschutzverein bedankt sich bei allen, die diesen Basar unterstützt haben, auch bei den Tierfreunden für die Spenden. Und er wünscht schöne und besinnliche Weihnachten!




Zum Welttierschutztag
Ingolf Bossenz, ND vom 4.10.12

Ein durchschnittlicher Tag

Heute ist Donnerstag, der 4. Oktober.
Ein durchschnittlicher Tag. An einem solchen Tag werden in Deutschland über 7.500 Tiere für Versuche "verbraucht": Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hunde, Affen... In ganz Europa sind es mehr als 33.000. Für Zigtausende Tiere ist es indes nicht der letzte, sondern nur ein Tag ihrer lebenslangen Qual.
An diesem Tag werden in den Schlachthäusern der Europäischen Union an die 14 Millionen "Nutztiere" getötet: Schweine, Rinder, Ziegen, Hühner, Gänse... Viele von ihnen werden aufgrund des wahnsinnigen Tempos in den Anlagen ohne Betäubung massakriert. Einem elenden Leben folgt ein ebensolches Ende.
Heute werden, wie an jedem durchschnittlichen Tag, rund eine Million Tiere durch die EU transportiert. In Enge, Hitze, unter Durst und Schmerzen. Um einen möglichst billigen Schlachtort zu erreichen oder einen Hafen, von dem sie ihre Leidenstour per Schiff fortsetzen.
Heute werden in Spanien vielleicht keine Stiere vor johlendem Publikum in der Arena niedergemetzelt - weil für ein solches "Fest" der Tag wohl einfach zu durchschnittlich ist.
Heute werden sich hierzulande und anderswo ein paar Hartnäckige versammeln, um all dieses Tierleid anzuprangern.
Heute ist Donnerstag, der 4. Oktober, Welttierschutztag.




Pressemeldung zum Welttierschutztag 2012

"Stimme für die Tiere"

Zum diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober ruft der Deutsche Tierschutzbund zusammen mit seinen Mitgliedsvereinen das Leitmotto "Stimme für die Tiere - Für ein neues Tierschutzgesetz mit Verbandsklage" aus.
Im Rahmen der Kampagne "Für ein neues Tierschutzgesetz" stellt der Verband mit seinen Vereinen damit die überfällige Einführung des Tierschutzklagerechts in den Mittelpunkt der Diskussionen und greift frühzeitig und direkt in den anstehenden Bundeswahlkampf ein.

"Der Kampf um ein neues Tierschutzgesetz ist nach den von der Bundesregierung und der Bundesministerin Ilse Aigner vorgelegten Änderungen noch nicht beendet. Der vorliegende Entwurf ist absolut unzureichend. Nachbesserungen sind unumgänglich, damit aus dem Tier-Nutz-Gesetz ein Gesetz wird, das Tiere wirklich schützt. Nur dann kann Deutschland die Führungsrolle beim Tierschutz in der EU glaubwürdig für sich beanspruchen", erklärt auch der Tierschutzverein Halberstadt e.V.
Im Naturschutz hat sich die Verbandsklage seit vielen Jahren bewährt. Nur Organisationen, die in jahrelanger Arbeit ihre Seriosität und Fachkompetenz unter Beweis gestellt haben, werden vom Staat als klageberechtigt zugelassen. Im Tierschutz wird es vor allem darum gehen, Präzedenzurteile zu erwirken. So würde es beispielsweise genügen, die Rechtmäßigkeit umstrittener Haltungssysteme an einem Ort gerichtlich prüfen zu lassen. Das Urteil würde dann analog für alle anderen Orte gelten.

Seit 10 Jahren schon steht der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz. An der realen Situation der Tiere hat sich seither jedoch wenig geändert. Daher bleibt die Forderung nach einer umfassenden Novellierung des Tierschutzgesetzes. "Nur wer sich dazu bekennt ist für Tierfreunde wählbar. Auch das wollen wir mit dem Motto des Welttierschutztages klarstellen. Und zwar so frühzeitig, dass die örtlichen Kandidaten aller Parteien sich daran messen lassen können und müssen", so auch der örtliche Tierschutzverein Halberstadt.

Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. möchte sich anlässlich des Welttierschutztages auch bedanken. Der Dank gilt allen Tierfreunden in der Stadt Halberstadt und in der Region, die den Verein bei seiner örtlichen akuten Tierschutzarbeit unterstützen. Wie immer sitzen Hunde und viele Katzen in der Halberstädter Fundtierunterkunft, der Verein bedankt sich bei den "Gassigängern" für Hunde und bei allen Besuchern, die sich dort nach einem neuen tierischen Familienmitglied umsehen und ihm ein neues Zuhause gaben und geben werden.

Die ausgesetzte Katze Odin braucht dringend eine neue Familie.




Generalanzeiger vom 23. September 2012
Karin Itzigehl




Vielen Dank

Der Tag der offenen Tür in der Fundtierunterkunft Halberstadt war eine herzliche Begegnung unter Tierfreunden. Der Tierschutzverein Halberstadt bedankt sich bei den zahlreichen Besuchern für ihr Interesse an den Fundtieren und ihre finanzielle Unterstützung der Halberstädter Tierschutzarbeit, bei den Spendern der Tombolapreise und den Kuchenbäckern - bei allen, die mitgemacht haben, dass dieser Tag ein schöner Tag wurde.

Die Vereinsvorsitzende Andrea Cornelius bedankt sich sehr herzlich bei den Kunden der beiden Halberstädter Filialen der Firma Christian Lehrmann Zeitschriften/Lotto für zwei volle Spendenboxen, die Frau Lehrmann dem Tierschutzverein zum Tag der offenen Tür am 16. September überreichte. Katzenjammer muss nicht sein, sagen die tierfreundlichen Lehrmann Kunden.

Ein informatives und unterhaltsames Programm wurde von Rosemarie Kahl am Keyboard mit stimmungsvoller Volksmusik begleitet.

Herzlichen Dank auch dem Freundeskreis der Familie Bayer/Trepczyk für die liebevoll verpackte Spende, den Kindern, die ihre Sparbüchsen ausgeleert haben, um Tieren zu helfen, die sich nicht selber helfen können.



Halberstädter Tageblatt vom 19. September 2012

Lose ziehen für Tiere, die ein neues Heim suchen

Tierschutzverein Halberstadt informiert beim Tag der offenen Tür über Fundhunde und Katzenhaus
von Renate Petrahn Halberstadt.

Bei herrlichem Spätsommerwetter lockte die Fundtierunterkunft in den Spiegelsbergen an die 300 Menschen aus Halberstadt und Umgebung an. Der Halberstädter Tierschutzverein, der dafür bekannt ist, das kreative Potential seiner Mitglieder optimal zu nutzen, sensibilisierte seine Gäste mit einem wohldurchdachten Mix aus Information und Unterhaltung (am Keyboard Rosemarie Kahl) für die “Lieblinge auf vier Pfoten“. Dank der zahlreichen Sponsoren konnte ein Kinderquiz und eine Tombola mit vielen nützlichen Preisen angeboten werden. Das Programm wurde von Waltraud Hammer und Kerstin Lassak gestaltet und moderiert. Der Tag der offenen Tür bot dem Tierschutzverein Halberstadt eine willkommene Plattform, um seine Ziele, seine Mitglieder und seine Projekte einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Seine wichtigste Aufgabe ist der ehrenamtliche Einsatz zum Wohle von Tieren in Not. Dazu gehört die Suche nach einem neuen Zuhause für die Vierbeiner. Im letzten Jahr konnten 131 Katzen und 59 Hunde über den Tierschutzverein in neue Familien vermittelt werden. In diesem Jahr sind es bereits 60 Katzen und 19 Hunde, die liebevolle neue Besitzer gefunden haben.

Aufgrund einer Vereinbarung mit der Stadt Halberstadt hat der Tierschutzverein die Möglichkeit bekommen, die Hunde aus dem Hundehaus artgerecht zu vermitteln. In schöner Ergänzung zum informativen Teil konnten sich die Besucher mit den - hoffentlich nur zeitweiligen - Bewohnern der Fundtierunterkunft persönlich bekannt machen. So stellte Marina Kriebel die Hunde “Rex” und “Benni” vor. Der zutrauliche Kater “Socke” begrüßte die Besucher vor dem liebevoll eingerichteten Katzenhaus. Nach dem Überstreifen von Schutzschuhen konnte, wer wollte, die großen und kleinen Katzen aus nächster Nähe kennenlernen. Die begleitenden Vereinsmitglieder, wie die Vorsitzende Andrea Cornelius, informierten gern über die Tiere. Zwei von ihnen, “Fine” und “Mischa“, konnten bereits ein Zuhause finden. Auch für weitere Katzen gab es Interessenten.

An einem Tag der offenen Tür gehören Überraschungsgäste quasi zum Programm, so wie Christin Lehrmann und Gabriele Baier. Beide sind dem Tierschutzverein Halberstadt seit langem verbunden und übergaben zwei gut gefüllte Spendenboxen. Danke sagte Andrea Cornelius auch der Architektin Konstanze Haberkorn, ohne deren ehrenamtliche Unterstützung es die Quarantänestation nicht gäbe. Ein weiterer Dank ging an Ralph Scholze, der das große Freigehege baute und an Volker Grasshoff, der sich ebenfalls sehr um das Katzenhaus und seine gut gestaltete Umgebung verdient gemacht hat.

Neben den Vereinsmitgliedern, die sich engagiert in die Vorbereitung und Gestaltung des Tages eingebracht haben, will der Tierschutzschutzverein vielen weiteren Unterstützern und Sponsoren danken, wie Kati Hafemann, der Stadt Halberstadt, dem Tiergarten, dem THW sowie den zahlreichen Sponsoren.

Am Ende des Tages der offenen Tür zog der Verein eine erste überaus positive Bilanz: Mit den Spenden an diesem Tag und dem Erlös von der Tombola kann der Tierschutzverein für einen Monat Futter für die Katzen in der Fundtierunterkunft kaufen.






Am 11. August 2012
war der Tierschutzverein zum Parkfest in den Spiegelsbergen mit einem Stand dabei und konnte mit interessierten Besuchern über seine Tierschutzarbeit sprechen, auch Vierbeiner waren zu Gast.








Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. bedankt sich

Der Tierschutzverein Halberstadt e.V. bedankt sich bei den Mitarbeitern des Tierheims Wolmirstedt, die das voll belegte Katzenhaus in Halberstadt besucht haben und zwei Welpen mitgenommen haben, um sie in Wolmirstedt zu versorgen und zu vermitteln. Die Halberstädter bedanken sich für diese freundschaftliche Hilfe. Sie haben die kleinen Kerle Yuma und Schnucki mit einem lachenden und einem weinenden Auge mitgegeben und wünschen ihnen alles Gute und ein schönes Zuhause. Sie haben versprochen, dass sie zu Besuch kommen und in dem neuen Zuhause nachschauen, ob sie sich auch wohlfühlen. Hier sind die letzten Fotos von Yuma und Schnucki in Halberstadt.






Tierisches im Gotteshaus

Am 15. Juli 2012 fand in der Liebfrauenkirche Halberstadt unter dem Motto " Der sechste Tag der Schöpfung - die Gemeinschaft von Mensch und Tier" das 2. Liebfrauenfest statt.

Dabei war auch der Tierschutzverein Halberstadt, nicht mit seinen Stubentigern aus der Fundtierunterkunft, sondern mit Schautafeln zu Tierschutzproblemen und Kerstin Lassak als Ansprechpartnerin.






Stadtteilfest am 30. Juni in Halberstadt im Gagarin-Ring

Der Tierschutzverein war auch in diesem Jahr wieder mit Präsentationen dabei, Frau Hager (links im Foto), Frau Lassak (rechts) und Frau Hammer führten Gespräche mit Besuchern zu Tierschutzfragen und zu Tieren in der Fundtierunterkunft am Ort.






Kurz vor der Fußball-EM: Maßnahmen für die Straßenhunde in Kiew laufen

Die Hilfsaktion für Straßenhunde in Kiew (Ukraine), die der Deutsche Tierschutzbund gemeinsam mit ukrainischen Tierärzten und Mitarbeitern des Tierschutzzentrums Odessa gestartet hat, läuft erfolgreich. In zwei Tierkliniken konnten ukrainische Tierärzte bereits einige hundert Hunde kastrieren. Vorher wurden die Kliniken umgebaut und ausgestattet. Gleichzeitig setzt der Verband mithilfe einer großangelegten Medienkampagne auf die Sensibilisierung der Bevölkerung.

Nachdem umfangreiche Umbauarbeiten und die Ausstattung von zwei Tierkliniken stattgefunden haben, wurden bereits einige hundert Hunde kastriert. „All das wurde nur möglich auf Basis des Vertrages, den die Stadt Kiew mit den staatlichen Tierheimen im Vorfeld mit dem Deutschen Tierschutzbund geschlossen hatte. Bereits unmittelbar nachdem im letzten Jahr die Informationen über Hundetötungen in der Ukraine weltweites Entsetzen ausgelöst hatten, sind wir auch in Kiew aktiv geworden. Es ist der schönste Lohn für unseren Einsatz, zu erleben, wie jetzt ein zweites Projekt in der Ukraine Gestalt angenommen hat“, so Wolfgang Apel, Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes. Über das Tierschutz- und Kastrationszentrum Odessa ist der Verband bereits seit zwölf Jahren im Land verwurzelt und setzt sich dort für das Wohl der Straßentiere ein.

Um die Bevölkerung beispielsweise über die Wichtigkeit der Kastrationsaktionen aufzuklären, laufen im ukrainischen Fernsehen seit Anfang Mai sechsmal täglich Aufklärungsspots des Deutschen Tierschutzbundes. Zudem werden in Kiew an zahlreichen Orten Plakate mit den Kontaktdaten der Anlaufstellen für interessierte Bürger aufgehängt. Um das Projekt in der Ukraine abzusichern, ruft der Deutsche Tierschutzbund im Besonderen die Hauptsponsoren der EM auf sich zu beteiligen.

In einem Gespräch mit dem Vertreter der ukrainischen Botschaft Vasyl Khymynets erläuterten Wolfgang Apel (Ehrenpräsident, links im Bild) und Thomas Schröder (Präsident, rechts im Bild) vom Deutschen Tierschutzbund die Anforderungen an einen tierschutzgerechten Umgang mit Straßenhunden in der Ukraine. Der Deutsche Tierschutzbund warb für das tierschutzgerechte „Fangen, Kastrieren, Freilassen“, das der Verband im Tierschutz- und Kastrationszentrum in Odessa erfolgreich anwendet und auch in Kiew umgesetzt wird. Bei dem Gespräch wurden auch über 30.000 Unterschriften überreicht. Diese wurden gemeinsam mit den Mitgliedsvereinen gegen die Tötung der Straßenhunde in der Ukraine gesammelt. Bildrechte: © Deutscher Tierschutzbund e.V.






Katzenschutzverordnung - Jetzt! In anderen Kommunen geht es auch!

Helfen Sie mit! Jede Unterschrift zählt!
Katzen sind domestizierte Haustiere, für die der Mensch die Verantwortung trägt. Herrenlose, frei lebende Katzen stammen letztendlich alle von Katzen ab, die sich in der Obhut des Menschen befanden und deren Fortpflanzung nicht kontrolliert wurde.
Unkastrierte Katzen können sich zwei bis dreimal im Jahr fortpflanzen. Die Anzahl der Jungen pro Wurf liegt ungefähr zwischen drei bis fünf Welpen. Das Schicksal dieser Tiere ist ungewiss, nicht selten gehen diese Tiere mangels Futter und Pflege leidvoll ein.

Hier mehr erfahren


Nimmst du mein Tier, nehm´ich dein Tier

Eine Initiative der Deutschen Tierschutzbundes, unterstützt von Pedigree und Whiskas

Seit bereits 18 Jahren ist die Urlaubsaktion "Nimmst du mein Tier, nehm´ich dein Tier" des Deutschen Tierschutzbundes und seiner Mitgliedsvereine eine Lösung für Tierfreunde, die ihr Haustier nicht mit in den Urlaub nehmen können. Es ist eine bewährte kostenlose Urlaubshilfe für alle diejenigen, die es gut mit ihrem Tier meinen, damit sie nicht auf den Urlaub verzichten müssen. Alljährlich wurden mit dieser Aktion viele tausende engagierte Tierbesitzer und Tierliebhaber, die sich als "Frauchen und Herrchen auf Zeit" anbieten, zusammengeführt.
Die örtlichen Tierschutzvereine bringen mit ihrer Initiative Tierhalter zusammen, die sich während des Urlaubs im Wechsel um die vierbeinigen Lieblinge kümmern. Natürlich müssen Tierfreunde ihre Tiere nicht unbedingt "tauschen". Auch Menschen, die kein Tier haben, können vorübergehend ein Tier betreuen. Gesucht werden auch Tierfreunde, die ihr Tier nicht selbst in Pflege geben müssen, aber gerne bereit sind, das Heimtier eines anderen zu versorgen.

Den Service, die passenden Tierhalter zusammenzubringen, bietet in diesem Jahr auch der Tierschutzverein Halberstadt an. Er bietet ihn auch Tierfreunden an, die nicht Mitglied im Verein sind. Wichtige Voraussetzungen sind die ordnungsgemäße Schutzimpfung und eine vorhandene Haftpflichtversicherung für die Tiere.
Natürlich ist diese Aktion nicht als Konkurrenz der örtlich vorhandenen Tierheime und Tierpensionen gedacht, sondern als Ergänzung, da erfahrungsgemäß diese Kapazitäten in den Urlaubsmonaten ausgelastet sind.

Die Aktion "Nimmst du mein Tier, nehm´ich dein Tier" läuft von April bis September 2012, Tierbesitzer und Tierfreunde können sich dazu am Beratungstelefon des Deutschen Tierschutzbundes in Bonn melden. Unter der Telefonnummer 0228-60496-27 können von Montag bis Donnerstag zwischen 9.00 und 17.00 Uhr und freitags von 10.00 bis 16.00 Uhr Fragen im persönlichen Gespräch geklärt werden. Unter http://www.tierschutzbund.de/urlaubs-hilfe.html sind weitere Informationen zu finden.

Interessenten in Halberstadt und in der Umgebung können sich mittwochs in der Zeit von 17.00 bis 19.00 Uhr im Büro des Tierschutzvereins Halberstadt, Juri-Gagarinstraße 19, melden. Sie können dort anrufen unter 03941/447039 oder persönlich vorsprechen. Alle Angaben werden vom Tierschutzverein selbstverständlich vertraulich behandelt.
Im Büro erhalten sie auch ein Info-Poster mit wertvollen Tipps zum Thema "Tier und Urlaub". Halter von Hunden, Katzen und Kleintieren erfahren hier, ob das Heimtier mit auf Reisen gehen oder besser zu Hause bleiben sollte und wie es in diesem Fall betreut werden müsste. Checklisten helfen dem Tierfreund, seinen Urlaub gut vorzubereiten und dabei vor allem auch an das Wohl seines Tieres zu denken.

Voraussetzung für das Gelingen dieser Aktion des Halberstädter Tierschutzvereins ist, dass sich viele Tierfreunde melden, die mit Zuwendung und Tierliebe das Tier des anderen während dessen Urlaubs betreuen. Ein Tierbesitzer kann mit gutem Gefühl eine Urlaubsreise antreten, wenn er weiß, dass sein Tier gut versorgt ist. Nimmt er dann das Tier eines anderen während dessen Urlaubs, wird er es mit gleicher Sorgfalt pflegen.

Diejenigen, die ihre Tiere in den Urlaub mitnehmen möchten, bekommen ebenfalls Unterstützung. Am Urlaubs-Beratungstelefon in Bonn und im Internet erhalten sie von einem kompetenten Team aktuelle Informationen zu den Einreisebestimmungen der europäischen Urlaubsländer. Für einige Reiseländer sind bei der Mitnahme von Tieren zahlreiche Ausnahmegenehmigungen und Übergangsregelungen zu berücksichtigen.


Bündnis "Pro Katze"

Streunerkatzen leiden! Fordern Sie von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner die bundesweite Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht.

In Deutschland leben rund zwei Millionen Katzen auf der Straße – immer auf der Suche nach Futter; sie sind ausgemergelt, schwach und krank. Viele gehen qualvoll zu Grunde, verhungern oder erfrieren.

Die Ursache dieses Tierleids sind unkastrierte Hauskatzen: Nur wenige Menschen lassen ihre Katze kastrieren; so zeugen Freigänger weiter Nachwuchs mit Streunern, und die Streunerkatzen vermehren sich immer weiter. Die Zahl der Nachkommen von nur einer Katze steigt so nach nur vier Jahren in die Tausende!

Die einzig sinnvolle und tiergerechte Methode, um die Population der Streunerkatzen einzudämmen, ist die Kastration. Dabei reicht es nicht, nur die Streuner zu kastrieren – auch jeder Katzenhalter trägt Verantwortung und muss seine Katze kastrieren lassen.

TASSO fordert, gemeinsam mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere und VIER PFOTEN, die bundesweite Pflicht zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Hauskatzen mit Freigang. Bitte unterstützen Sie unsere Forderung, und laden Sie sich hier die Unterschriftenliste herunter und schicken Sie diese bis zum 31.12.2012 ausgefüllt an uns zurück.

Den folgenden Protestbrief schicken wir am Ende der Aktion mit Ihren Unterschriften an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Ihre Daten werden nur zu diesem Zweck und zur internen Verwendung genutzt:

Sehr geehrte Frau Ministerin Aigner, die unkontrollierte Vermehrung freilebender Katzen ist längst zu einem Problem geworden, das weder Städte und Gemeinden noch Tierschutzvereine in den Griff bekommen, trotz unzähliger Kastrationsaktionen. Die Ursache des Problems sind unkastrierte Hauskatzen: Nur wenige Menschen lassen ihre Katze kastrieren, und so zeugen Freigänger weiter Nachwuchs mit Streunern. Mittlerweile leben in Deutschland rund zwei Millionen Streunerkatzen – und es werden immer mehr. Die einzig sinnvolle und tiergerechte Methode, um die Population der Streunerkatzen einzudämmen, ist die Kastration. Dabei reicht es nicht, nur die Streuner zu kastrieren – auch jeder Katzenhalter muss in die Verantwortung genommen werden: Darum brauchen wir in Deutschland eine bundesweite Pflicht zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Hauskatzen mit Freigang! Gemeinsam mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere, TASSO und VIER PFOTEN fordere ich Sie auf, Regelungen zur Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hauskatzen mit Freigang in das Tierschutzgesetz aufzunehmen!

Quelle u. Originallink:http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Kastration-von-Katzen


Richtig helfen bei jungen Wildtieren

Gerade jetzt in den Frühlingsmonaten können in Parkanlagen, auf Wiesen, am Strand und im Wald oder aber im eigenen Garten Jungtiere heimischer Tierarten beobachtet werden. Der Deutsche Tierschutzbund weist jedoch darauf hin, dass dieser tierische Nachwuchs nur selten die Hilfe des Menschen benötigt. In Zweifelsfällen sollte fachkundiger Rat eingeholt werden, denn eine unnötige Aufnahme schadet dem Tier. Der Deutsche Tierschutzbund, aber auch die örtlichen Mitgliedsvereine, können beraten.

Wer ein Jungtier findet, sollte es zunächst nicht anfassen, sondern nur in einem ausreichenden Abstand beobachten. In der Regel findet das Junge wieder zur Mutter – oder umgekehrt. Der überwiegende Teil der gefundenen Jungtiere benötigt keine menschliche Hilfe, sondern ist in der Natur besser aufgehoben. Nackte Jungvögel, die aus dem Nest gefallen sind, sollten allerdings zurückgesetzt werden.

Befiederte Jungvögel, die noch nicht fliegen können, aber als so genannte Nestflüchter am Straßenrand herumhüpfen, können vorsichtig an einen sicheren Ort in der Nähe gebracht werden – beispielsweise ein abseits der Straße gelegenes Gebüsch. Dabei ist darauf zu achten, dass der Jungvogel in direkter Nähe zum Fundort bleibt. Vögel stören sich nicht am menschlichen Geruch, so dass die Jungtiere nach dem Umsetzen weiter von Alttieren versorgt werden. Auch bei den meisten Säugetieren stellt der menschliche Geruch keinen Grund für die Elterntiere dar, die Jungtiere nicht weiter zu versorgen – Rehkitze oder Hasen, die besonders oft eingesammelt werden, können auch noch nach bis zu 48 Stunden nach Aufnahme zurückgebracht werden. Dabei sollte fachkundiger Rat, z. B. beim Tierschutzverein, eingeholt werden.

Prinzipiell aber gilt: Ist ein Jungtier eindeutig nicht in der Lage – auch nicht durch eine eventuelle Zufütterung vor Ort – allein zu überleben, ist rasche Hilfe notwendig und richtig. Allerdings sollten sich keinesfalls Laien daran versuchen, ein Jungtier zu päppeln oder ein offensichtlich krankes Tier zu behalten. Vielmehr sollte sofort eine spezielle Auffangstation für Wildtiere kontaktiert werden, die das Tier aufnehmen kann. Die Aufzucht in Menschenhand ist allerdings immer die Notlösung. Auch die Auswilderung der Tiere muss so vorgenommen werden, dass die Tiere eine reelle Chance haben, um sich in freier Natur zu behaupten. In keinem Fall sollten Wildtiere dauerhaft in Privathaushalten bleiben. Dies ist im Übrigen auch gemäß Natur- und Artenschutzgesetzgebung untersagt.

Das Tier-, Natur- und Jugendzentrum des Deutschen Tierschutzbundes in Weidefeld (Schleswig-Holstein) dient unter anderem als Auffangstation für beschlagnahmte Heimtiere und verletzte oder verwaiste Wildtiere. Dort kümmert man sich professionell um solche tierischen „Problemkinder“.


Jetzt für „Kollege Hund“ 2012 anmelden

Zusammen mit Tierschutzbotschafterin Julia Rohde und vielen seiner Mitgliedsvereine ruft der Deutsche Tierschutzbund zum diesjährigen Aktionstag „Kollege Hund“ am 28. Juni auf. Der tierische Schnuppertag findet bundesweit bereits zum fünften Mal statt. Aus gutem Grund, denn mit dem Kollegen Hund verbessert sich das Arbeitsklima, Stress wird abgebaut und die Motivation steigt – und so bewährt sich der Hund auch im Arbeitsalltag als treuer, verlässlicher Freund des Menschen. Wie gut das funktioniert, zeigt Gewichtheberin und Olympiateilnehmerin Julia Rohde mit ihrem Hund Jack in einem Video unter www.kollege-hund.de. Dort ist auch die Anmeldung zum Aktionstag möglich.

Nicht immer können Tierfreunde ihre Hunde mit zur Arbeit nehmen. Neben dem Einverständnis des Chefs und der Kollegen, muss selbstverständlich auch sichergestellt sein, dass die Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden. Der Hund sollte Rückzugsmöglichkeiten und einen Platz mit seiner Decke, seinem Napf und seinem Spielzeug haben. Die Pausen sollten dem Hund gewidmet werden. Dann steht einem erfolgreichen gemeinsamen Arbeitstag nichts mehr im Wege. Denn Hunde fühlen sich am wohlsten, wenn sie bei Herrchen und Frauchen sind. Aber auch Chefs und Mitarbeiter profitieren vom „Kollegen Hund“, da ein sozial verträglicher Hund positiv auf das Arbeitsklima wirkt: Wenn zum Beispiel ein Kollege kurz innehält, um mit dem Hund zu spielen oder auch beim Gassigehen einspringt, hebt das die allgemeine Stimmung.

Alle Firmen, die sich am Aktionstag „Kollege Hund“ beteiligen, werden vom Deutschen Tierschutzbund mit einer Urkunde als tierfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. Jährlich geben über 1.000 Unternehmen ihren Mitarbeitern die Gelegenheit, ihren „Kollegen Hund“ mit ins Team aufzunehmen. Das Anmeldeformular steht auf www.kollege-hund.de zum Download bereit. Dort finden Interessierte darüber hinaus in einem Video-Trailer Impressionen vom „Trainingsalltag“ von Julia Rohde und ihrem Hund Jack, der sie begleiten durfte.


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM EINJÄHRIGEN!

Bau eines kleinen Freigeheges mit Rückzugsmöglichkeiten für Quarantänekatzen
als Anbau zu dem 2005 gebauten Quarantänehaus -
Tierschutzverein Halberstadt e.V.


Wir bedanken uns noch einmal sehr herzlich bei der Lotto Toto GmbH Sachsen-Anhalt, bei dem Landesverband Sachsen-Anhalt und bei dem Deutschen Tierschutzbund e.V, mit deren Hilfe wir für unsere Quarantänekatzen dieses kleine Freigehege errichten konnten. Eine weitere finanzielle Unterstützung für zusätzliche nötige Ausgaben erhielten wir unverhofft mit einem Preisgeld nach der Teilnahme an einem bundesweiten Wettbewerb, ausgeschrieben von dm und der Deutschen Unesco-Kommission, die Umsetzung eines nachhaltigen Projektes für eine Welt von morgen betreffend.

Das Freigehege wurde zum 25. Juni 2011 am Tag der „Offenen Tür“ der Öffentlichkeit vorgestellt, die Katzen waren schon ein paar Tage früher in den fertigen Bau eingezogen. Gebaut wurden von der Firma Wolff zwei kleine Freigehege mit zwei kleinen Rückzugsmöglichkeiten zur Unterbringung von Katzen, welche die Quarantäneboxen im Quarantänehaus verlassen müssen, aber nicht in der Gruppe gehalten werden können. Für Tiere in Not hat uns dieses „Rote Haus“ – so haben wir es getauft - gute Dienste geleistet. Wir sind froh, dass wir es haben, und bedauern, dass es nicht ein bisschen größer geplant werden konnte. Die beigelegten Fotos belegen die Qualität des Hauses, an dem auch aktive Vereinsmitglieder ehrenamtlich und engagiert mitgearbeitet haben. Den größten Teil der ehrenamtlichen Arbeit haben Volker Graßhoff und Wilfried Lassak geleistet, ihnen verdanken wir die Malerarbeiten, den Schutzanstrich und den Weg um das neue Haus.

Hans Nach seinem Aufenthalt in der Quarantäne wurde Kater Hans in das neue Haus verlegt. Hans hat eine traurige Geschichte. Er wurde im Herbst 2010 geboren und zusammen mit seinen zwei Geschwistern als Welpe im Karton aus einem Auto heraus auf die Straße geworfen. Viele Autos sind über diesen Karton gefahren, bis endlich ein Autofahrer anhielt und in den Karton schaute. Hans hatte überlebt und wurde im Katzenhaus abgegeben. Todesangst und das Sterben seiner Geschwister haben Hans traumatisiert. Er geht nicht auf das Katzenklo. Und er hat es auch nicht vom Katzenkumpel an seiner Seite gelernt, der es ihm beibringen sollte. Für Hans ist das „Rote Haus“ ein Segen. Er ist dort groß geworden und ist jetzt ein schöner und lieber Kater. Und er kann dort bleiben, bis sich ein großer zweibeiniger Katzenfreund erbarmt und ihn mitnimmt in Haus und Garten. Noch gehören Hans und das Haus zusammen. Deshalb steht unser Hans auch mit in diesem Bericht.


LEHRSTUNDE FÜR DEN TIERSCHUTZ

Für das Sommersemester 2012 der Kinderakademie Harz KAZ in der Fachrichtung Demokratie hatten sich 11 Schüler zum Thema "Haben Tiere Rechte" angemeldet und besuchten an zwei Tagen zwei Veranstaltungen.

Am 20. April stand auf dem Lehrplan ein dreistündiges Seminar mit Waltraud Hammer vom Tierschutzverein Halberstadt mit Informationen zum Tierschutz und zu Tierrechten, wie sie im Bürgerlichen Gesetzbuch und im Tierschutzgesetz verankert sind, zum Staatsziel Tierschutz, das seit 2002 in Deutschland im Grundgesetz steht und in der Praxis ungenügend verwirklicht wird.
Die Kinder hatten sich auf das Seminar gut vorbereitet und hatten viele Fragen nach den Rechten von Tieren in der Landwirtschaft. Das Leid der Tiere in Käfigen, auf Tiertransporten und in Versuchslaboren war für sie ein großes Thema.
Alle waren sich einig, dass Tiere ihre Rechte einklagen müssen und weil sie das nicht selber können, sie einen Anwalt bräuchten und entsprechende Regelungen. Deshalb benötigen Tierschutzorganisationen das Verbandsklagerecht vor Verwaltungsgerichten. Nur dann können Behörden, die ihrer Aufsichtspflicht gegenüber Haltungsmissbrauch und Tierquälerei nicht gerecht werden, zur Verantwortung gezogen werden. Das war die einhellige Meinung der Kinder und dafür wollen sie in der Schule Unterschriften sammeln.
Es wird nötig sein, das Engagement und Gerechtigkeitsgefühl der Kinder zu erhalten und zu fördern. Dafür appelliert Waltraud Hammer an die Eltern, Lehrer und Erzieher.
Der Tag darauf war fröhlich. Bei ihrer Exkursion in die Fundtierunterkunft Halberstadt konnten sich die Kinder von den Rechten der Hunde und Katzen im Hundehaus und im Katzenhaus überzeugen. Und bei einer Tiergartenführung mit Michael Bussenius wurden nicht nur ihre Fragen zu den Rechten der Zootiere beantwortet, sie durften auch Mäuse streicheln, Papageien auf dem Kopf tragen, Kamele füttern und mit Affen auf der Bank sitzen.
Dieser Tag war Tierschutz zum Anfassen und nach der Theorie eine gute praktische Erfahrung.


Der Tierschutzverein stellt aus:

VITANAS SENIOREN CENTRUM
Am Kloster
38820 Halberstadt, Röderhofer Straße 7

Ausstellungseröffnung
am 4. November 2011
Fotos von Waltraud Hammer

Ausgesetzt, verlassen, gefunden
KATZEN IN DER FUNDTIERUNTERKUNFT HALBERSTADT

Sie kommen mit der Feuerwehr. Sie werden von Tierfreunden gebracht, denen sie zugelaufen sind. Sie bleiben allein und unversorgt nach dem Tod ihres Herrchens oder Frauchens. Wenn sie Glück haben, wird ihnen das Katzenhaus den Tierschutzvereins Halberstadt e.V. eine zeitweilige Heimat. Noch mehr Glück aber haben all die Fundkatzen, die ein neues gutes Zuhause finden.

54 großformatige Katzenporträts machen auf die Schönheit und Liebenswürdigkeit der Fundkatzen aufmerksam.
Die Ausstellung läuft noch bis November 2012.


Nachhaltigkeitsprojekt des Tierschutzvereins Halberstadt

Die Deutsche UNESCO-Kommission und dm-drogerie markt setzen auch 2012 ihr gemeinsames Engagement mit "Ideen Initiative Zukunft" fort und unterstützen erneut deutschlandweit ausgewählte Nachhaltigkeitsprojekte. Ein solches Projekt ist auch "Hilfe für Halberstadts Straßenkatzen", das in der Februarausgabe der dm-Kundenzeitung alverde veröffentlicht wurde. Um Fördergelder für diese Nachhaltigkeitsprojekte zu sammeln, schlüpften am 29. Februar in ganz Deutschland rund 1.800 Menschen in die Rolle von dm-Mitarbeitern und nahmen für eine halbe Stunde an der Kasse Platz. Die kompletten Einnahmen dieser Kassieraktion erhielten die Projekte als finanzielle Unterstützung. In der Halberstädter dm-Filiale saß an diesem Tag das Vereinsmitglied Christine Klinger und zog mit flinken Fingern Waren über den Scanner, kassierte und gab Wechselgeld heraus. Es kam auf jeden Cent an. Und da das Projekt in der Filiale rechtzeitig veröffentlicht worden war, kauften viele Tierfreunde ein, um die gemeinnützige Arbeit des Tierschutzvereins in Halberstadt zu unterstützen. Die Freude war riesig, denn der Verein konnte am Ende der Aktion einen Scheck über die Fördersumme von 800.- Euro mit nach Hause nehmen. Herzlichen Dank an die dm-Mitarbeiter in Halberstadt und an die Tierfreunde, die zu diesem Erlös beigetragen haben.


An alle Schulen und Kindergärten der Stadt Halberstadt

Tiere haben eine Stimme, die von Tierfreunden und Tierschützern

In diesem Sinne möchte der Tierschutzverein Halberstadt die im Winter 2004 begonnene Reihe von Vorträgen und Gesprächen in Schulen und Kindergärten fortsetzen.

Es geht uns um den artgerechten Umgang mit Tieren, um die Achtung von Natur und Umwelt. Wir – Kerstin Lassak und Waltraud Hammer – kommen vor Ort. Wir wollen den Kindern und Jugendlichen Tierliebe und Verantwortung für Tiere nahe bringen, sie mit dem Tierschutzgesetz bekannt machen.

Folgende Themen haben wir in unserem Programm:
  • Vermittlung von Grundbegriffen des Tierschutzes
  • Grundregeln der Tierhaltung, Pflege und Ernährung der Haustiere
  • Tierliebe und Verantwortung für das Haustier
  • Verhalten und Körpersprache von Katze und Hund
  • Igel in der Stadt und Fütterung der Vögel im Winter
Unsere Veranstaltungen werden kommunikativ und altersgerecht sein. Für Ihr Interesse daran sind wir sehr dankbar. Bitte melden Sie sich gegebenenfalls schriftlich oder telefonisch bei uns an. Telefon 03941/ 447039.

Wir bieten außerdem Projekttage im Katzenhaus des Tierschutzvereins an.