Fundtierunterkunft 38820 Halberstadt Spiegelsberge 4

Tägliche Öffnungszeiten

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Unsere Katzen in ihrem neuen Zuhause

Liebe Besucher, manchmal haben wir Glück und bekommen Bilder geschickt, auf denen wir die vermittelten Katzen glücklich und zufrieden in ihrem neuen "Reich" sehen. Darüber freuen wir uns immer sehr. Es gibt uns Motivation für unsere Arbeit. Man baut eine Beziehung zu den Tieren auf und denkt auch nachträglich noch an sie. Die Hoffnung und der Gedanke, dass es ihnen gutgeht und sie sich gut eingelebt haben bleibt meist noch sehr lange im Hinterkopf. Wir möchten uns bei den neuen Besitzern recht herzlich dafür bedanken, dass sie uns mitteilen, wie viel Freude sie mit den Katzen haben. Und die schönen Bilder teilen wir natürlich gern mit Ihnen.


Molly

Die neue Katzenmutti schreibt: Hier kommen Fotos von einer sehr glücklichen Katze. Meine Molly hieß im Katzenhaus die rote Lola. Sie bekam von mir den Namen Molly, ich fand, sie hatte ein so schönes molliges Fell und dieser Name passt doch hervorragend zu ihr. Mollys große Hundeschwester (Mona) hat sich diese Katze selber im Katzenhaus ausgesucht. Beide Tiere sind ein Herz und eine Seele und arbeiten im Garten als gutes Team zusammen. Sie fangen beide Mäuse, Frösche und auch die Falter sind nicht vor ihnen sicher. Manchmal begleitet Molly ihre große Schwester ein Stück auf ihrem täglichen Spaziergang. Spielzeug, das brauchen beide nicht wirklich. Der Garten ist viel interessanter. Molly hat sich von einem scheuen Welpen schnell zu einer großen Schmusekatze entwickelt. Molly ist eine Freigängerin, aber wenn es dunkel wird, kommt sie freiwillig wieder ins Haus zurück, auch auf ihren Namen hört sie hervorragend. Als Belohnung gibt es dann immer abends einen Katzenpudding. Und der schmeckt ja so lecker. Manchmal teilt sich Molly auch das Futter mit Mona, das sieht echt lustig aus, wenn beide aus einem Napf es sich gut schmecken lassen.






Bella

Die kleine Bella nach nur 3 Wochen in ihrem neuen Zuhause. Alle sind glücklich und froh, Bella zu haben.






Luna

Luna wollte anfangs nicht essen und versteckte sich nur. Sie ist nun eine bildschöne, verschmuste Katze geworden!






Molly alias Trixi

Als aktiver Tierschützer fühlte ich mich verpflichtet, einer armen Seele ein Zuhause in meiner Wohnung zu geben. Das Angebot an Katzen, die kein Zuhause haben, ist groß und ich hätte niemals eine auswählen können. Denn wie soll ich es mit meinem Gewissen vereinbaren, eine Katze auszuwählen und eine andere nicht, das könnte ich nicht. So habe ich mich mit meinen Mitstreitern in Sachen Tierschutz darauf geeinigt, dass es eine Katze sein sollte, die keine Chance auf eine Vermittlung hatte und schnell war eine Katze gefunden.
Molli, alias Trixi, war die Auserkorene. Sie hing als Angebot an der Pinwand eines Supermarktes. Eine private Tierschützerin sah die Annonce, notierte sich die Telefonnummer und so kam die Vermittlung zu Stande. Eine etwa zehn Jahre alte, weibliche Samtpfote mit großen Kulleraugen und Bollerkopf. Oft ist eine Vermittlung von Zufällen abhängig und nur durch Tierschützer, die jede noch so kleine Chance wahrnehmen ein Tier unterzubringen, dann auch vom Erfolg gekrönt.
Am letzten Sonntag war es dann soweit. Molli wurde von ihrem Frauchen gebracht. Sie musste Molli abgeben, weil sie in einem anderen Ort eine mehrjährige Schulung absolvieren muss und dazu in einem Internat wohnt und dort sind Tiere nicht erlaubt. Monatelang suchte sie nach einer Bleibe für Molli, am Ende wäre sie ins Tierheim gekommen mit null Aussicht auf eine Vermittlung.
Der erste Schritt in ein neues Leben für Molli war getan. Gegen sechzehn Uhr klingelte die Türglocke und Frauchen, Oma und Molli im Korb, standen vor der Tür. Nach einem kurzen Gespräch wurde der Korb geöffnet und Molli sah zum ersten Mal ihr neues Herrchen!!! Denkste, sie nahm erst einmal keine Notiz von mir. Ich dachte: Gut wird schon werden, hoffentlich! Frauchen und Oma blieben noch ein wenig und verabschiedeten sich dann und verschwanden mit traurigen Zügen im Gesicht gen Heimat, ohne ihre geliebte Katze.
Molli hingegen hat sich unter meinem Bett verkrochen und verharrte dort der Dinge, die da kommen mögen. Hin und wieder bin ich zum Bett gegangen und habe meine Hand in Richtung Molli gehalten. Diese Aktion beantwortete Molli mit einem markerschütternden Fauchen, das mir die Nackenhaare hoch gingen. Das wird schon, machte ich mir Mut! Die Nacht verlief dann ohne Zwischenfälle. Molli unterm Bett und ich im Bett. Immer wenn ich mich im Bett bewegte, knurrte es unter mir so, daß ich versuchte mich so wenig wie möglich zu bewegen und ich dachte wieder: Das wird schon werden, vielleicht irgendwann!
Die Nacht war zu Ende gegen fünf Uhr morgens. Molli machte Toilette, sie machte dabei solch einen Lärm, dass ich ihr schon fast Absicht unterstellte. Aber auch jetzt sagte ich zu mir: Das wird schon werden, oder? Bin dann doch noch einmal eingeschlafen und Molli ließ es auch zu. Der Vormittag verlief ohne nennenswerte Vorkommnisse. Molli unterm Bett, ich im Wohnzimmer. Ich dachte, so geht das nicht weiter, ich muss etwas unternehmen. Meine Idee war, mich auch unters Bett zu legen und Molli Gesellschaft zu leisten, was ich dann auch tat. Einen neuerlichen Annäherungsversuch quittierte Molli, indem sie mir zwei Reihen spitzer Zähne zeigte, untermalt von einem sonoren Grollen. Das war wohl nichts, dachte ich, aber das wird schon noch werden! Ich dachte, na gut Fräulein, dann müssen wir eben einen anderen Weg einschlagen.
Ich ließ Molli allein in der Wohnung und besorgte, in einem Zoogeschäft, Baldriankissen und Leckerlis. Die Stunde der Wahrheit, war mein einziger Gedanke dabei. Wie wird Molli darauf reagieren? Ich legte ihr Leckerlis und Baldriankissen unters Bett und beobachtete ihre Reaktion----- nichts, einfach nichts, keine Wimper hat sie bewegt. Ich war mit meinem Latein am Ende. Ich grübelte noch so vor mir hin, was ich denn noch so machen könnte um Mollis Herz zu erobern, als sich plötzlich ein Katzenkörper an meinem Bein schmiegte, begleitet von einem heftigen Schnurren. Der Bann war gebrochen, Molli ist von allein zu mir gekommen und hat mir sozusagen ihre Freundschaft angeboten. In mir stieg ein rührendes, warmes Gefühl des Glückes auf. Die Geburt einer fantastischen Freundschaft hatte ich gerade erlebt. Molli hatte sich einfach die Zeit genommen mich zu studieren. Keine Baldriankissen oder Leckerlis konnten sie davon abbringen, selbst zu entscheiden, wann, wo und ob überhaupt. Man, da habe ich als Tierschützer wieder etwas dazu gelernt. Molli hat mir gezeigt, das sie nicht käuflich ist und selbst eine Zuneigung aufbauen kann, ganz ohne die üblichen Bestechungsversuche. Die zweite Nacht schlief Molli direkt neben meinem Kopf und stupste mich ab und zu liebevoll an und schnurrte dabei so das ich genüsslich mein Kopfkissen zurecht rückte und wieder einschlief. Molli ist nun angekommen, alles wird gut.
Rolf Schröder






Snoopy und Tony

Hallo liebes Team vom Katzenhaus Halberstadt, ich hatte im Oktober 2012 den kleinen Kater Conny (hört nun auf den Namen Toni) adoptiert und im Juni diesen Jahres noch den süßen Snoopy dazu geholt. Nun wollte ich euch schon längst einmal mitteilen wie sich die beiden eingelebt haben und wie sie sich vertragen. Conny war zu Anfang noch sehr krank :( ich war viele male mit ihm beim Tierarzt aber es hat sich gelohnt. Mit Spezialfutter und einem stabilen Umfeld geht es ihm mittlerweile richtig gut!! Der Tierarzt sagte zwar, dass er nicht mehr so alt werden wird wie normale Katzen und die Hälfte seines Gebisses hat er leider auch schon einbüßen müssen, aber das merkt er fast gar nicht! Er ist immernoch recht zurückhaltend, aber längst nicht mehr so schüchtern. Die Neugier siegt meistens und dann ist ihm jeder recht zum kuscheln. Snoopy hatte zu Anfang ein paar Probleme mit der Umstellung auf die neue Situation. Er hatte lange und viel Durchfall, aber nun ist alles wieder gut. Er wiegt mittlerweile doppelt so viel wie zu Anfang, der kleine Dicke^^ (liegt an dem spezialfutter für Conny, da das besonders viele Kalorien hat und Conny es auch wirklich immernoch brauch. Snoopy nicht, desshalb setzt es an aber er sorgt mit seiner Verspieltheit schon für das passende Sportprogramm) Er ist ein kleiner Ordnungsfanatiker!! Wir dürfen nichts auf dem Boden liegen lassen und müssen immer das Bett ordentlich machen, ansonsten pullert er drauf :( Naja ich seh es positiv, es trägt zu einer aufgeräumten Wohnung bei, auch wenn es manchmal etwas nervt. Sonst ist er gesund, munter und stubenrein. Er ist der verkuschelste von beiden, kaum sitzen wir auf der Couch steht er auf dem Bauch und trampelt, bis er beim trampeln einschläft und manchmal einfach umfällt. Das ist zu süß! Die beiden vertragen sich prächtig. Klar gibt es immer mal wieder kleine Kämpfe und Streitigkeiten bis einer schreit und die Fellbüschel fliegen aber dann können sie auch wieder gemeinsam kuschelnd auf einem Kissen liegen und sich gegenseitig putzen. Ich glaube die können nicht mit aber auch nicht mehr ohneeinander. Da haben wir echt Glück gehabt, dass sie sich so gut verstehen. Nun haben wir natürlich tausende von Bildern, ich habe mal versucht einen guten Querschnitt zu machen und habe ein paar Bilder angehängt. Ich hoffe sie gefallen euch und zeigen auch, dass sie sich wohl fühlen. Ich möchte mich nochmal für die gute Vermittlung und den ein oder anderen nützlichen Tip bedanken. Ich wünsche Ihnen allen Frohe Weihnachten!






Toni

Seit 4.10.13 haben wir unseren Kater Toni(ehemals Justin).Er hat sich bei uns gut eingelebt und läuft auch schon draußen herum.Hier noch ein paar Fotos.
Viele Grüße






Felix

Die Familie, die unseren Tommy zu sich geholt hat, schrieb folgende schöne Nachricht:

Ein herzliches Hallo an das Katzenhaus der Fundtierunterkunft und dem Tierschutzverein Halberstadt,

ich habe heute mal wieder ihre Internetseite besucht und mir auch die "glücklichen Katzen" angesehen. Sehr schön....

Wir haben Anfang Juli 2012 vom Katzenhaus den schwarz-weißen, damals ca 4 Monate jungen Kater "Tommy" übernommen und nun möchte auch ich einige Fotos senden, von denen Sie gern auch eins oder mehrere in diese Kategorie-Seite setzen können und von ihm berichten.

Er ist sehr verschmust und kuschlig, aber auch ein kleiner Frechdachs. Wegen unsrer "Erstkatze" Sammy haben wir Tommy in "Felix" umbenannt, denn "Sammy" und "Tommy"... das war mit dem Rufen schlichtweg ein Abenteuer.

Auf "Felix" hört er gut und ist eben so wie der "Beispielnamensgeber" aus der TV-Werbung ein kesses Kerlchen.

Sammy hat ihn anfangs sehr argwöhnisch betrachtet, er "durfte" nur mit 1 m "Sicherheitsabstand" an ihr vorbei :) aber seit vielen Monaten liegen sie nun sogar fast kuschelnd nebeneinander, spielen, putzen und raufen z. B. miteinander und gelegentlich fressen sie sogar von 1 Teller wenn ich den 2. Teller nicht schnell genug hinstelle :D

Wir sind sehr glücklich mit dem "kleinen Mann" und froh, dass es mit den beiden so gut klappt.

Vielen herzlichen Dank nochmals für ihr Engagement und für die Leidenschaft...






Miezi

Dies schrieb die neue "Mutti" von Danny, sie heißt heute Miezi:

Liebe Frau Hammer, ich hoffe, es geht Ihnen gut und auch den vielen verlassenen Tieren, die Sie betreuen.
Anbei Fotos von der Miezi, die sich immer mehr benimmt wie eine Katze, sich immer öfter tragen lässt und sich ganz entspannt zu mir gesellt, sogar mit Mäusen spielt..... Ich arbeite weiter daran.






Lotti

Auch unsere Lotti hat ein neues Zuhause gefunden, in dem sie sich sichtlich wohlfühlt und glücklich ist.






Tina

Hallo ihr lieben Zweibeiner :) Da ich ja nun seit ein paar Monaten ein liebesvolles neues zu Hause gefunden habe, wollte ich euch ganz lieb grüßen und euch ein paar Fotos von mir zu kommen lassen, damit ihr mich nicht vergesst! ;) Ich bin die Tina und möchte mich bei euch bedanken! Dank euch habe ich endlich das zu Hause, was ich mir gewünscht habe. Ich habe mich gut eingelebt und faulenze wie ihr sehen könnt am liebsten auf der Fensterbank! Dort lass ich mir am liebsten die Sonne auf den Pelz scheinen. Abends lieg ich dann allerdings bei meinem neuem Dosenöffner ;) Mir geht es hier richtig gut! Würde euch auch gerne ein paar Bilder schicken, wie ich spiele, leider hat mein Dosenöffner nur die Möglichkeit mit seinem Handy Fotos zu machen und da sie ja mit mir spielt hat sie dann keine Chance welche zu machen, aber ich hoffe ihr freut euch auch so über ein paar Bilder von mir! So das war's erstmal von mir. Wünsche euch noch eine gute Woche und das meine Artgenossen auch so grosses Glück bei haben und ein liebesvolles Heim durch euch bekommen. Viele liebe Grüße Eure Tina ;)






Theo

Mir geht es bestens. Ich genieße das schöne Wetter im Garten. Jeden Tag gehe ich mit Frauchen zum Imbiss. Ich liebe es bei Menschen zu seien. Was meinem Frauchen nicht so gut gefällt, ich bin zu zutraulich gehe zu jedem Auto und klettere auch mal hinein. Bus und Taxi wollte ich auch schon mal fahren, aber Frauchen passt gut auf mich auf. Jetzt kennen mich die Fahrer schon und lassen die Türen zu. Ein paar andere Dummheiten mache ich auch noch, klettere z. B. gerne auf den Tisch oder auf die Küchenschränke. Aber meißtens bin ich lieb. Ich weiß auch ganz genau, daß sie mir nicht lange böse sein können. Euer Theo






Tina

Die hübsche Tina hat sich wunderbar eingelebt. Im Katzenhaus doch etwas schüchtern, kann sie nun ihren liebenswerten Charakter voll entfalten.






Aponi

Hallo liebe Pfleger und Pflegerinnen des Katzenhauses!
Aponi ist nach anfänglicher Zurückhaltung, seit längeren in unserer Familie akzeptiert vorallem von Fozzi (Fossie gesprochen) unserem Kater. Anfangs gab es Gefauche und Geknurre auf beiden Seiten und jetzt sind sie beide wie Geschwister. Denn sie können nicht ohne, aber auch manchmal nicht miteinander.




Lieschen

Ich stelle hier eine Katze nach der anderen rein und vergesse mein eigenes "Heimkind". Das Lieschen hat sich wunderbar bei uns eingelebt. Sie ist eine ganz friedliebende Katze. Einer ihrer Lieblingsplätze ist das Waschbecken, aber man kann sich ja schließlich auch über der Wanne die Zähne putzen! Wenn sie nicht gerade ihren Schönheitsschlaf hält, ist sie gern in meiner Nähe und beobachtet alles ganz genau. Ich liebe sie.




Amanda und Leonie
Die beiden Schwestern hatten ebenfalls richtig Glück.





Felix
Felix mit seinem Freund Ludwig




Maja
Eine richtige Dame

Maja fühlt sich in ihren neuen Heim sichtlich wohl.




Herzchen

Von Herzchen gibt es Neuigkeiten, März 2013

Liebe Mitarbeiter im Katzenhaus, liebe Helfer, liebe Frau Cornelius,

ich lebe nun seit fast 1/4 Jahr bei meinen neuen Menschen. Mir geht es sehr gut. Mein rechtes Auge ist jetzt heile. Ich fresse alles, was meine Leute mir kaufen, könnte nur immer etwas mehr sein. Inzwischen habe ich mich auch an die vielen neuen Geräusche von Waschmaschine und Spüler sowie Radio und Fernseher gewöhnt. Da war ich doch am Anfang noch sehr ängstlich.

Auch die Katze hat sich nun, nach fast 3 Monaten an mich gewöhnt. OK, manchmal tue ich ihr noch den Gefallen und laufe ein Stückchen vor ihr her, wenn sie meint, dass ich nicht da sitzen soll, wo es ihr nicht passt. Soll ruhig glauben, dass sie ihren Willen durchsetzt. Ab und zu zeige ich ihr aber auch mal die Pfote (ganz hoch!).

Inzwischen fressen wir unser Futter nebeneinander, gehen auch aneinander vorbei und dösen im gleichen Zimmer. Nachts schlafen wir aber noch getrennt. Da haben unsere Menschen wohl Angst, dass wir bei unseren Streifzügen nach Mitternacht und morgens gegen 6 Uhr, wenn wir zusammen sind, zu sehr ins Toben geraten und ihre schönen Gardinen und der Polter auf den Schränken zu Bruch gehen. Da müssen wir beide noch ein paar vertrauensbildende Maßnahmen ergreifen. Vielleicht ist Ostern dazu eine gute Gelegenheit. Muss mal mit der Miez sprechen.

Ich wünsche Euch und allen meinen FreundInnen im Katzenhaus frohe Ostern und wärmeres Wetter! Auf meinem Balkon ist es auch noch zu kalt, habe mal kurz geschnuppert, aber da jagt man ja keine Katze vor die Tür!

Mit freundlichen Grüßen auch von Frauchen und Herrchen

Euer Herzchen

Liebe Pfleger, Tanten und Mitarbeiter im Katzenhaus, die ihr mich immer so gut versorgt und euch um mich gekümmert habt,

wie ihr wisst, wurde ich am Samstag vor Silvester von fremden Menschen zu sich nach Hause geholt.

Zuerst war ich sehr ängstlich, habe mich den ganzen ersten Tag unter ein Bett gehockt. Am zweiten Tag bin ich in den Zwischenraum zwischen Kleiderschrank und Wand gehuscht und habe mich auch da nicht gerührt. Von dem hingestellten Futter und Wasser habe ich nichts angerührt. Ganz kurz bin ich nur mal durch die neue Wohnung gestreift, war kurz auf der Katzentoilette und bin dann, sowie mich einer ansehen wollte, wieder hinter dem Schrank verschwunden.

Nachdem ich auch am Sonntag das Futter verschmäht habe, bin ich erst am Silvesterabend ganz vorsichtig zu Denen in die Stube gegangen. Da habe ich ein paar kleine Wurststückchen gefuttert. Ich weiß, soll ich nicht, aber ich hatte doch solchen Hunger und die waren so lecker! Nur das Futter im Napf hat mir nicht gepasst, obwohl die Leute ständig neues Futter mit immer anderen Gerüchen hineingetan haben. Katzenmilch mochte ich schon gar nicht, ist etwas für "Auf-dem-warmen-Ofen-Schläfer"!

Die freche Katze, die wohl auch erst seit Kurzem bei den Leuten wohnt, hat mich ein paar Mal angefaucht und mich auch mal hauen wollen. Da bin ich schnurstracks erst mal wieder in eine Ecke, wo sie mich nicht kriegen konnte.

Erst nachdem am Mittwoch mein neues Herrchen bei euch angerufen und sich nochmal erkundigt hat, was ich am Liebsten esse, hat er endlich Knabberröllchen aus dem Aldi und Geflügel-Schlemmerhappen von Gut&Günstig geholt. Da habe ich Mittags zuerst ein Röllchen und 1/2 Portion und abends dann eine Ganze Portion verdrückt. Danach ging es mir und wohl auch meinen neuen Menschen wieder gut. Jetzt habe ich mir auch in Ruhe die ganze Wohnung angesehen. Hinter mir immer der aufmerksame Blick der Katze. Aber ich glaube, die ist ganz in Ordnung....

Als Dankeschön für das lecker Futter bin ich heute Morgen, gleich als mein neues Frauchen Futter gebracht hat, zu ihr gelaufen, habe das erste Mal miaut (sofern man dazu Miauen sagen kann, ich bin dich ein bischen heiser!) und habe mich auch das erst Mal von ihr streicheln lassen. Vom jetzt regelmäßigen Futter gestärkt habe ich heute auch zweimal die freche Katze angefaucht. Die guckt jetzt schon etwas vorsichtiger um die Ecke. Kommt aber auch immer hinter mir hergerannt, egal, wo ich mich hinlege. Das nervt schon langsam! Na ja, Katzen!

Ich fühle mich hier jetzt jedenfalls wohl und meine neuen Menschen haben gesagt, dass sie mich nicht mehr hergeben wollen und sie sich bei Euch Ende der nächsten Woche melden - wegen dem Vertrag und der Katzenbox, mit der sie mich hergebracht haben.

Mit lieben Grüßen
Herzchen




Ronja

Miau, liebe Katzengrüsse Ich bin jetzt eine Woche bei den beiden Zweibeinern, die ich mir ausgesucht habe. Am Anfang war ich sehr unsicher und auch jetzt weiss ich manchmal noch nicht was ich darf und was nicht. Aber - ausser kleinen Problemen (beim Katzenklo - und Wassertrinken) gehts mir gut. Ich habe eine schöne Wohnhöhle(Kratzbaum heisst das bei Euch Zweibeinern) und mehrere Lieblingsplätze im Haus. Ich sitze auch gern am Fenster und schaue draussen dem fliegenden Futter zu... Mein Dosenöffner schickt Euch auch ein Foto (furchtbar diese Blitze !) von mir mit. Danke für die Zeit bei Euch und Eure Mühe. Ein freundliches Miau von Ronja




Benni

Fühlt sich wie der Prinz von Persien.




Moritz

Hatte auf seine alten Tage noch ganz viel Glück!